Wichtige Mitteilung

Informationen zur Corona-Impfung

Coronavirus-Schutzmaßnahmen:

+++ Für den Zutritt und den Aufenthalt im Landratsamt ist eine Mund- und Nasenbedeckung (MNB) erforderlich. +++

+++ Ab 16.12.2020 ist das Betreten des Landratsamts nur noch mit Terminvereinbarung möglich. +++ 

Bitte zeigen Sie beim Betreten des Gebäudes die Terminbestätigung vor. Der Zutritt ins Landratsamt ist auf die erforderliche Person beschränkt. In dringenden Fällen nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem zuständigen Fachbereich auf. Termine für die Zulassungsstelle und Führerscheinstelle vereinbaren Sie bitte online.

Bei SARS-CoV-2 Symptomen oder bei anderen Erkältungssymptomen verzichten Sie bitte auf einen Besuch im Landratsamt.
 

Hilfe zur Pflege (Sozialhilfe)

Anspruchsberechtigter Personenkreis

Personen, die auf Grund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (z. B. Körperpflege, Ernährung, Ankleiden, Haushaltsführung) Hilfe benötigen, können Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben.

Leistungen

Hilfe zur Pflege kann gewährt werden für:

  • häusliche Pflege
  • Hilfsmittel
  • teilstationäre Pflege, Kurzzeitpflege
  • stationäre Pflege (z. B. im Pflegeheim)
  • Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung

Die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII ist eine Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung, das heißt, es können nur Kosten übernommen werden, die nicht bereits durch die Pflegeversicherung gedeckt sind.

Einsatz des Einkommens und Vermögens

Die Hilfe wird nur gewährt, soweit dem Leistungsberechtigten und dem nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartner die Aufbringung der Mittel aus dem Einkommen und Vermögen nicht zuzumuten ist.

Antragstellung

Der Antrag kann beim Landratsamt oder auf dem Rathaus der Wohngemeinde gestellt werden.
Heimbewohner stellen ihren Antrag auf dem Landratsamt oder Rathaus, in dessen Bereich Sie vor Heimaufnahme wohnhaft waren.

Bitte bringen Sie zur Antragstellung folgende Unterlagen mit:

  • Personalausweis, Reisepass oder Meldebescheinigung
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate
  • Mietvertrag, Mietbescheinigung, Nachweis über Heiz- und Nebenkosten
  • Nachweis über Versicherungen
  • ggf. Scheidungsurteil, Unterhaltstitel
  • Nachweis über Einkommen - letzte Rentenanpassungsmitteilung (bei Erwerbsunfähigkeitsrente auch den Erstbescheid), ggf. Wohngeldbescheid, Unterhalt o. ä.
  • Nachweis über Vermögen - Sparbücher (letzte 10 Jahre), Bausparvertrag, Lebensversicherungen mit aktuellem Rückkaufswert o. ä.
  • Einstufungsbescheid der Pflegekasse

Bei Fragen können Sie sich persönlich oder telefonisch an Ihre Gemeindeverwaltung oder an das Kreissozialamt im Landratsamt wenden.

Weiterführende Informationen

  • Informationen zum Elternunterhalt werden derzeit aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen überarbeitet