Wichtige Hinweise

Corona - Aktuelle Regelungen:
Es gelten im Landkreis Göppingen die Regeln der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Ihr Besuch im Landratsamt:
Auf Grund von Corona-Schutzmaßnahmen kann das Landratsamt momentan nur mit medizinischen Masken oder FFP2-, KN95- bzw. N95-Masken betreten werden. Bitte beachten Sie unsere aktuellen Informationen zum Coronavirus auf unserer Corona-Infoseite.

Kreisbehindertenbeauftragte

Seit dem 01.08.2016 gibt es im Landkreis Göppingen die Stelle der Kreisbehindertenbeauftragten. Sie setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Landkreis Göppingen ein.

Aktuell: Broschüre "Distanz und Nähe"

Im Rahmen der unten genannten Mitmachaktion Distanz und Nähe ist eine schöne Broschüre von allen Einsendungen entstanden. Diese können sie gerne über die Kreisbehindertenbeauftragte c.oswaldtimmler@lkgp.de bestellen.

Mitmachaktion - Distanz und Nähe wir halten zusammen auch wenn wir alleine sind!

Kreative Einsendungen der Mitmachaktion

Was kann ich tun, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt und die kontaktlose Zeit zur Ewigkeit wird? Das war das Motto der Mitmachaktion der Kreisbehindertenbeauftragten Oswald-Timmler und Emily Ernst von der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Süßen. Die Resonanz auf diese Aktion war beeindruckend. Es wurden viele kreative und emotionale Bilder, Briefe und Collagen zugesandt.

Buntes Bild mit Aufschrift: Wir schaffen das zusammen halten
Bild von Eberhard Kölle
Buntes Bild mit Beschriftung: Wir schaffen das Zusammenhalten (Corona) Wir sind stark alle zusammen
Bild von Eberhard Kölle
Gemaltes Bild von einer Sonne mit dem Mundschutz und Beschriftung: Ich grüße meine Menschen und andere Menschen# haltet zusammen und habt eins gute Hoffnung auf das normale Leben das es bald wieder werden kann
Bild von Jennifer Ertle
Gemaltes Bild von einer Katze auf einem Sofa auf einer Terrasse
Bild von Coralie Honl
Gemaltes Bild ein rotes Fragezeichen auf schwarzem Hintergrund mit einem handgeschriebenen Brief, nicht barrierefrei
Bild und Brief von Coralie Honl
Bunte Schale aus Pappmaschee
Schale von Melanie Silberzahn
Stillleben mit einer Blume und roten Beeren
Bild von Maria Rost
Handgeschriebener Brief, nicht barrierefrei
Brief von Maria Rost
Gemaltes Bild auf schwarzem Hintergrund bunte mit Konfetti beklebte Kreise
Bild von Sophia Schwartz, Corona-Virus
Fotocollage von einer jungen Frau beim Nähen, Backen und Kochen mit Aufschrift, nicht barrierefrei
Fotocollage von Gülay Temürtürkan
Fotocollage von einem jungen Mann unterwegs mit einem Dreirad und Landschaftsbilder mit Beschriftung, nicht barrierefrei
Fotocollage von Hannes Hönes
Brief und zwei Landschaftsfotos mit Beschriftung, nicht barrierefrei
Fotocollage von Hannes Hönes
Fotocollage von einem jungen Mann mit einem Pony und einem handgeschriebenen Brief, nicht barrierefrei
Fotocollage von Sascha Lechner
Gemaltes Bild mit einem Haus mit bunten Fenstern
Ambulant Betreutes Wohnen Hohenstaufen
Gemaltes Bild von einem bunten Haus mit Aufschrift, Stammtisch, Cola trinken gehen
Ambulant Betreutes Wohnen Hohenstaufen
Gemaltes Bild von einem roten Haus und roten Blumen
Ambulant Betreutes Wohnen Hohenstaufen
Gemaltes Bild mit drei Häusern; 1. Haus - Eisdiele, 2. Haus - Müller Spieleladen, 3. Haus - Zuhause Mama Natalie Kristian
Ambulant Betreutes Wohnen Hohenstaufen
Fotocollage von einer jungen Frau auf einem Dreirad, Bild von Muffins und einem Stappel Bücher mit einem Brief, nicht barrierefrei
Fotocollage von Andrea Kohle
Fotocollage von einer jungen Frau beim Kochen und Backen mit Aufschrift, nicht barrierefrei
Fotocollage von Annelene Berger
Zwei handgeschriebene Briefe und ein Bild von Petra, nicht barrierefrei
Ambulant Betreutes Wohnen Hohenstaufen
Handgeschriebener Brief mit Blumen und ein gemaltes Bild von einer Person mit Eis mit Aufschrift, nicht barrierefrei
ABW Hohenstaufen

Stelle

Die Kreisbehindertenbeauftragte ist sowohl direkte Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige als auch Ansprechpartnerin für Verwaltungen und Politik soweit die Belange von Menschen mit Behinderung betroffen sind.

Sie arbeitet hauptamtlich, ist nicht weisungsgebunden und unterliegt der Schweigepflicht.

Die Stelle wird durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Landesmitteln unterstützt.

Beratung

Eine Beratung erfolgt nach telefonischer Vereinbarung entweder im Landratsamt Göppingen oder bei Ihnen zu Hause.

Weitere Informationen

Ausweishülle "Schwer-in-Ordnung"

Ausweishülle "Schwer-in-Ordnung"

Die Ausweishülle "Schwer-in-Ordnung" ist jetzt auch im Landkreis Göppingen erhältlich!

Die Idee für die Ausweishülle hatte 2017 die 14-jährige Hannah aus Pinneberg, eine Schülerin mit Downsyndrom, die sich durch die Bezeichnung Schwerbehindertenausweis diskriminiert fühlte. Gemeinsam mit einer Lehrerin entwarf sie die Schwer-in-Ornung-Ausweishülle. In einer Ausgabe des Hamburger Magazins „KIDS Aktuell“ schlug sie vor, den Schwerbehindertenausweis in „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ umzubenennen.
Zunächst ergriff ein Twitter-Nutzer in einem Tweet die Idee der 14-jährigen. Bundesweit berichteten darüber zahlreiche Print-und Online-Medien, Rundfunk und Fernsehsender.
Diese Ausweishülle ist zwischenzeitlich in vielen Landkreisen bundesweit zu haben. Auf vielfache Nachfrage hat jetzt auch die Kreisbehindertenbeauftragte Claudia Oswald-Timmler ein gewisses Kontingent dieser Ausweishüllen bestellt.
Gedacht ist die Hülle für Kinder und Jugendliche, aber auch interessierte Erwachsene mit einer Schwerbehinderung können die Hülle kostenfrei anfordern.
Entweder per E-Mail oder telefonisch bei der Kreisbehindertenbeauftragten, E-Mail: c.oswaldtimmler@lkgp.de, Tel: 07161 202-4027.

(Quelle: Pressemitteilunge des Landratsamtes Göppingen vom 12.08.2019)

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein rund um die Uhr erreichbares, vertrauliches und kostenfreies Beratungsangebot, angesiedelt beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Unter der Rufnummer 08000 116016, im Chat oder per E-Mail via www.hilfetelefon.de sind die qualifizierten Beraterinnen zu allen Fragen rund um Gewalt gegen Frauen bundesweit erreichbar. Das anonyme Angebot richtet sich an betroffene Frauen- mit und ohne Behinderung-, Fachkräfte sowie Personen aus dem sozialen Umfeld Betroffener.

Besonders wichtig: Das Angebot des Hilfetelefons ist barrierefrei. Beraterinnen helfen auch in leichter Sprache. Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung haben die Möglichkeit, täglich zwischen 8.00 und 23.00 Uhr über einen Relay-Dienst in Deutscher Gebärdensprache mit den Beraterinnen zu kommunizieren. Auch die Webseite www.hilfetelefon.de sowie Informationsmaterialien sind barrierearm gestaltet.

Online-Petition

Online-Petition „Teilhabeabbau durch Verschlechterung der Versorgungsmedizin-Verordnung stoppen“.

Unterschriften stoppen den 6. Referentenentwurf des BMAS zur Versorgungsmedizin-Verordnung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im vergangenen Jahr einen Referentenentwurf für eine Neufassung der Versorgungsmedizin-Verordnung verfasst. Am Prozess wurden die Schwerbehindertenvertretungen erst spät im November 2018 beteiligt.

Im Januar 2019 ergriffen drei Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten selbst die Initiative und erstellten eine Online-Petition mit dem Titel „Teilhabeabbau durch Verschlechterung der Versorgungsmedizin-Verordnung stoppen“. Die drei Initiatorinnen haben ihre gute Vernetzung genutzt und die Petition ausgezeichnet beworben. Das Thema wurde somit in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar. Die Petition erfuhr eine überwältigende Unterstützung! Insgesamt unterzeichneten bis heute 29.027 Menschen diese Petition.

Die Initiatorinnen baten um einen Termin zur Übergabe der Unterschriften. Am 21.06.2019 überreichten die drei Initiatorinnen Herrn Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg in Berlin die gesammelten Unterschriftenlisten. Er hatte kurzfristig ein „schweres Päckchen“ zu tragen.

Der Staatssekretär nahm sich eine Stunde Zeit, in der die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten und ihre fünf Unterstützer*innen aus Gewerkschaften und Hauptschwerbehindertenvertretungen ihre Bedenken und Einwände ausführlich darstellten. In dem konstruktiven Gespräch wurde deutlich, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Kern dasselbe Ziel wie die SBVen verfolgt: Es ist keine Verschlechterung oder Benachteiligung für Schwerbehinderte Personen in Deutschland beabsichtigt oder geplant! Die „tolle Aktion“, so Staatssekretär Dr. Schmachtenberg verstärkt die Zweifel, ob das jetzige Antrags- und Feststellungsverfahren den teilhabeorientierten, politischen, juristischen, medizinischen und sozialen Realitäten noch gerecht werden kann. Zeit das Vorhaben grundsätzlich zu überdenken! Und diesmal werden die Schwerbehindertenvertretungen beteiligt. Gute Voraussetzungen, ein gemeinsames Ziel kooperativ zu erreichen.

(Mitteilung der Kreisbenindertenbeauftragten vom 04.07.2019)

Kirchen im Landkreis für Menschen mit Behinderung

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