Deutsch

Kreisbehindertenbeauftragte

So heißt der Beruf in schwerer Sprache: Kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Das macht eine Kreisbehindertenbeauftragte

Eine Frau hält einen Vortrag.

Die Behinderten-Beauftragte arbeitet im Landkreis Göppingen.
Sie berät Menschen mit Behinderung.
Sie berät auch die Familien von Menschen mit Behinderung.
Sie beantwortet Fragen zu Behinderung für Behörden.
Sie beantwortet auch Fragen zu Behinderung für Politiker und Politikerinnen.
Sie arbeitet beruflich als Behinderten-Beauftragte.
Sie ist unabhängig.
Sie gibt keine Informationen weiter.
Das Ministerium für Soziales und Integration bezahlt ihre Arbeit.

Beratung

Zwei Personen im Rollstuhl sitzen an einem Tisch und führen ein Gespräch.

Man kann einen Termin für eine Beratung machen.
Die Beratung ist im Landratsamt Göppingen möglich.
Die Beratung ist auch zu Hause möglich.
Rufen Sie vorher an: 0 71 61 - 2 02 40 27
Oder schreiben Sie eine E-Mail: t.schwenk@lkgp.de

Aufgaben

Beratung und Hilfe für Menschen mit Behinderungen

Ein Mann erklärt einem anderen Mann wie er einen Antrag ausfüllen muss.

Die Beauftragte hilft Menschen mit Behinderung.Sie hilft auch den Familien von Menschen mit Behinderung.Sie hilft bei Problemen mit Ämtern.Sie hilft bei Problemen mit Schulen.Sie hilft bei Problemen mit anderen Stellen.Sie hilft beim Ausfüllen von Anträgen.Sie gibt Anträge an Fach-Stellen weiter.

Hilfe und Beratung für Städte und Gemeinden

Ein Rollstuhlfahrer fährt eine Rampe hoch.

Die Beauftragte hilft Städten.
Die Beauftragte hilft Gemeinden.
Sie beantwortet Fragen zur Barrierefreiheit.
Barrierefreiheit bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Zum Beispiel bei Gebäuden.
Zum Beispiel bei Umbauten.
Zum Beispiel bei Plätzen.
Sie schreibt Berichte über Barrierefreiheit im Landkreis Göppingen.

Arbeit mit Gruppen und Vereinen

Arbeitsgruppe aus vier Personen sitzt an einem Tisch. Darunter ein Rollstuhlfahrer.

Die Kreisbehinderten-Beauftragte arbeitet mit Gruppen zusammen.
Sie arbeitet auch mit Vereinen zusammen.
Sie macht Werbung für ihre Arbeit.
Sie hilft, dass alle mitmachen können.

Sie arbeitet mit Gruppen für Menschen mit Behinderung.
Sie arbeitet mit Eltern, die zusammenhelfen.
Sie geht zu Treffen.
Sie spricht dort für die Interessen von Menschen mit Behinderung.

Informationen

„AHA-Blättle“

Das „AHA-Blättle“ hilft Menschen mit Behinderung.
Es hilft auch Familien.
Es hilft auch Menschen, die sich für das Thema interessieren.
Das „AHA-Blättle“ hat viele Themen.
Zum Beispiel: Rechte von Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Leistungen für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Hilfe beim Antrag stellen.

Eine Hand hält ein Faltblatt.

Jede Familie ist anders.
Jede Person ist anders.
Das „AHA-Blättle“ gibt Tipps und Hilfe.
Es zeigt gute Schritte.
Es nennt Stellen, die helfen können.
Man kann eigene Notizen machen.

Es gibt mehrere Ausgaben vom „AHA-Blättle“.
Man kann es als Datei herunterladen.
Man kann es selbst ausdrucken.
Man kann es gedruckt bei der Kreisbehinderten-Beauftragten bekommen.

Das „AHA-Blättle“ ist leicht zu lesen.
Es ist eine Hilfe für jeden Tag.

Wichtig: Alle Infos im „AHA-Blättle“ sind gut geprüft.
Aber vielleicht fehlen manchmal Infos.

Ausweis-Hülle „Schwer-in-Ordnung“

Hannah aus Pinneberg hatte 2017 eine Idee.
Hannah war 14 Jahre alt.
Hannah hatte das Down-Syndrom.
Sie fand das Wort „Schwerbehindertenausweis“ nicht gut.
Sie fühlte sich mit dem Wort schlecht behandelt.

Beispiel für einen Schwerbehindertenausweis

Hannah hat mit einer Lehrerin eine Hülle gemacht.
Die Hülle heißt „Schwer-in-Ordnung-Ausweishülle“.
Die Hülle ist durchsichtig.
Man sieht das Wort „Schwerbehindertenausweis“ nicht mehr.
Stattdessen liest man „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“.

Hannah hat in einer Zeitschrift darüber gesprochen.
Die Zeitschrift heißt „KIDS Aktuell“.
Eine Person hat die Idee auf Twitter gezeigt.
Viele Zeitungen haben darüber berichtet.
Auch Radios haben darüber berichtet.
Auch Fernsehsender haben darüber berichtet.

Heute gibt es die Hülle in vielen Landkreisen in Deutschland.
Auch im Landkreis Göppingen kann man die Hülle bekommen.
Die Hülle ist für Kinder mit starker Behinderung.
Die Hülle ist auch für Jugendliche mit starker Behinderung.
Auch Erwachsene mit starker Behinderung können die Hülle bekommen.
Die Hülle kostet nichts.

Man kann die Hülle mit E-Mail bestellen.
Man kann die Hülle mit Telefon bestellen.
Dafür muss man sich bei der Behinderten-Beauftragten melden.

Gesundheit – Informationen für alle

Gesundheit ist sehr wichtig.
Gesundheit macht das Leben besser.
Gesundheit hilft beim Mitmachen im Alltag.
Dann fühlen Sie sich gut.
Das gilt für alle Menschen.
Auch für Menschen, die Unterstützung brauchen.
In diesem Bereich gibt es viele Informationen.
Hier gibt es Tipps zu:

  • wie man sich um die Gesundheit kümmert,
  • medizinische Hilfe,
  • wie man gesund bleibt.

Hinweise zur Arztsuche

Beispiel für einen Schwerbehindertenausweis

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hilft bei der Suche nach Ärztinnen und Ärzten. Die Kassenärztliche Vereinigung ist eine Stelle, die Ärzte vertritt.Auf der Internet-Seite gibt es eine Such-Funktion.Dort kann man nach Ärzten suchen. Die Ärzte haben sich auf ein Gebiet spezialisiert.Man kann auch sehen, ob die Praxis barrierefrei ist.Barrierefrei heißt:Menschen mit Behinderung können ohne Hilfe in die Praxis gehen.
Es gibt eine Such-Hilfe.Dort kann man genau einstellen, was man sucht.Zum Beispiel:

  • Rollstuhl-Zugang,
  • Fahrstuhl,
  • Behinderten-Toilette.

Auf der Seite steht auch etwas über Telemedizin.Telemedizin heißt:Der Arzt kann über das Internet helfen.Zum Beispiel mit einem Video-Anruf.Es gibt auch Informationen zu den Sprechzeiten.Die Informationen sind für Menschen mit Behinderungen.Zum Beispiel Abend-Sprechstunden oder Telefon-Sprechstunden.
Link: Tipps zur Arztsuche für Patienten

Special Olympics – Gesundheits-Programm in Leichter Sprache

Die Internet-Seite von Special Olympics erklärt viele Gesundheits-Themen.Zum Beispiel:

  • Bewegung,
  • gesunde Ernährung,
  • Vorsorge-Untersuchungen. Vorsorge bedeutet, etwas früh machen, damit man gesund bleibt.

Die Texte sind leicht zu verstehen.Sie sind besonders für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten geschrieben.Das Ziel ist:Menschen sollen selbst etwas über Gesundheit lernen.Dann können sie besser für sich sorgen.
Link: Gesundheits‑Programm in Leichter Sprache

Gesundheit leicht verstehen

Diese Internet-Seite erklärt Gesundheit einfach.Alle Informationen sind gut verständlich.Die Seite ist barrierefrei.Man kann dort vieles über Gesundheit lernen.Zum Beispiel über

  • Vorsorge,
  • Symptome: Alles was ein Patient fühlt oder merkt, 
  • Medizinische Hilfe.

Die Texte sind für Menschen mit Bedarf an Hilfe gemacht.Aber auch für alle, die einfache Sprache mögen.
Die Internet-Seite heißt: gesundheit‑leicht‑verstehen.de

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Hilfetelefon

Eine Frau telefoniert.

Was ist ein Hilfetelefon?

Das Hilfetelefon hilft Frauen.
Es hilft Frauen, die Gewalt erleben.

Man kann dort immer anrufen.
Auch in der Nacht.
Die Nummer ist 116 016.

Man kann auch im Internet schreiben.
Man kann eine E-Mail schreiben.
Die Internet-Seite heißt www.hilfetelefon.de.

Das Hilfetelefon gehört zum Bundesamt für Familie.
Es gehört auch zu anderen Aufgaben der Gesellschaft.
Die Beratung ist anonym.
Die Beratung kostet kein Geld.

Frauen mit Behinderung bekommen Hilfe.
Frauen ohne Behinderung bekommen Hilfe.
Auch Fachleute können anrufen.
Auch Freunde von betroffenen Frauen können anrufen.

Das Hilfetelefon ist für alle Menschen da.
Es gibt Hilfe in Leichter Sprache.

Manche Menschen können nicht gut hören.
Diese Menschen sprechen oft mit den Händen.
Das nennt man Gebärdensprache.
Mit einem Übersetzungs-Dienst kann man so sprechen.

Das geht jeden Tag von 8 Uhr morgens bis 11 Uhr abends.

Die Internet-Seite und Infos sind barrierefrei.

Frauenhaus

Ein Mann schlägt eine Frau.

Was ist ein Frauenhaus?

Ein Frauenhaus hilft Frauen.
Diese Frauen erleben Gewalt.

Auf der Webseite von Frauenhauskoordinierung e. V. gibt es Informationen in Leichter Sprache:
Erklärvideo „Was ist ein Frauenhaus"

Dort gibt es auch Videos und Broschüren in einfacher Sprache.

Infos zu Wahlen in Leichter Sprache

Ein Mensch wirft einen Wahlzettel in eine Wahlurne.

Menschen mit Behinderung dürfen wählen.
Sie leben in Deutschland.
Menschen, die immer Hilfe brauchen, dürfen auch wählen.

Es gibt Infos zu Wahlen.
Es gibt Infos zu Demokratie.
Es gibt Infos zu Regeln.
Regeln im Staat heißen Gesetze.
Diese Infos sind in Leichter Sprache.

Wheelmap: Barrierefreiheit zeigen

Ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander mit einer großen Karte in der Hand und suchen nach Orientierung.

Die Wheelmap ist eine Internet-Karte.
Auf der Karte kann man sehen: Ist ein Ort gut für Menschen im Rollstuhl?
Die Karte hilft Menschen mit Behinderung.
Man kann dort Restaurants, Cafés, Geschäfte, Toiletten und Freizeit-Orte finden.

Alle Nutzer und Nutzerinnen können Orte eintragen.
Sie können auch Infos zu den Orten ergänzen.
So wird die Karte immer besser.

Zur Wheelmap-Karte
Man findet auf der Wheelmap Orte. Die Orte sind für alle gut erreichbar.

Wheelmap ist eine Idee von der Gruppe Sozialhelden.
Auf ihrer Internet-Seite gibt es noch mehr Infos über ihre Arbeit.
Mehr über das Projekt Wheelmap bei den SOZIALHELDEN

Wenn viele Menschen mitmachen, wird die Karte besser.
Das hilft auch im Landkreis Göppingen.

Kirchen im Landkreis für Menschen mit Behinderung

Kirchen im Landkreis sind für Menschen mit Behinderung da.

Hier ist eine Liste. (PDF,167 KB)
Die Liste zeigt katholische Kirchen.
Sie zeigt auch evangelische Kirchen.
Alle Kirchen sind im Landkreis.

Kontakt

Tina Schwenk
Frau
Tina Schwenk
Kreisbehindertenbeauftragte
Lorcher Str. 6
73033 Göppingen
Sprechstunden nach telefonischer Vereinbarung

Amtsleiter / Kontakt

Alexander Bulling, Amtsleiter Kreissozialamt
Alexander Bulling
Amtsleiter Kreissozialamt

Auskunft, Vorzimmer
Fax +49 7161 202-4190

Adresse

Kreissozialamt
Landratsamt Göppingen
Lorcher Straße 6
73033 Göppingen
E-Mail

Abweichende Öffnungszeiten

Beachten Sie die abweichenden Öffnungszeiten bei Asyl, Ausbildungsförderung, Sozialhilfe (SGB XII) und Wohngeld einschließlich Bildung und Teilhabe:

Mo. 08.00 – 12.00 Uhr
Di. 13.30 – 15.30 Uhr
Mi. geschlossen
Do. 13.30 – 17.30 Uhr
Fr. 07.30 – 12.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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