Wichtige Mitteilung

Corona-Virus Schutzmaßnahme:

+++ Ab 04.05.2020: Für den Zutritt und den Aufenthalt im Landratsamt ist eine Mund- und Nasenbedeckung (MNB) erforderlich +++
Bitte beachten Sie bis auf Weiteres den eingeschränkten Dienstbetrieb des Landratsamts Göppingen: Der Zutritt ist nur nach Terminvereinbarung mit Vorlage der Terminbestätigung und ab 04.05.2020 mit einer Mund- und Nasenbedeckung möglich. Der Zutritt ins Landratsamt ist auf die erforderliche Person beschränkt. In dringenden Fällen nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem zuständigen Fachbereich auf. Online-Termine für die Kfz-Zulassungsstelle können weiterhin im begrenzten Umfang für dringende Angelegenheiten vereinbart werden.

Einbürgerungen

Wer dauerhaft in Deutschland lebt und bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erwerben.

Aufgaben der Einbürgerungsbehörde

  • Einbürgerung in den deutschen Staatsverband
  • Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Staatsangehörigkeitsausweise
  • Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit

Anspruchseinbürgerungen

Einen Einbürgerungsanspruch hat in der Regel, wer:

  • sich mindestens acht Jahre rechtmäßig in Deutschland aufhält,
  • eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis besitzt,
  • sich zu der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland bekennt,
  • über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt,
  • über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland verfügt
  • seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten kann und
  • nicht wegen einer Straftat verurteilt worden ist.

Antragstellung

Entsprechende Einbürgerungsanträge erhalten Sie bei der Einbürgerungsbehörde im Landratsamt Göppingen und beim Bürgermeisteramt Ihres Wohnortes.
 
Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist über das Bürgermeisteramt Ihres Wohnsitzes einzureichen.
 
Dem Einbürgerungsantrag sind Unterlagen beizulegen. Eine Übersicht der vorzulegenden Unterlagen erhalten Sie mit dem Merkblatt (216,9 KB). Bitte beachten Sie dabei, dass alle Unterlagen grundsätzlich bei den Akten der Behörde verbleiben. Es wird gebeten möglichst keine Originalunterlagen, sondern beglaubigte Abschriften oder Ablichtungen einzureichen. In Zweifelsfällen kann die Vorlage eines Originalnachweises jederzeit verlangt werden.
 
Ausländische Urkunden müssen grundsätzlich mit einer Apostille oder einem Legalisationsvermerk versehen sein. Die beglaubigten Abschriften/Ablichtungen sind mit einer amtlichen Übersetzung eines öffentlich bestellten und beeidigten Urkundenübersetzers oder Dolmetschers vorzulegen. Eine Ausnahme gilt für Internationale Urkunden, diese benötigen keine Übersetzung und keine Apostille/Legalisation.
 
Von sonstigen fremdsprachigen Unterlagen wird außer der beglaubigten Abschriften/Ablichtungen auch eine deutsche Übersetzung (amtliche Übersetzung eines öffentlich bestellten und beeidigten Urkundenübersetzers oder Dolmetschers) benötigt.
 
Weitere Auskünfte erhalten Sie unter der Rubrik Kontaktdaten der Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht.