Amt für Ausbildungförderung

Beim Amt für Ausbildungsförderung werden Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gewährt.

Unsere Leistungen

Aufstiegsfortbildungsförderung (Aufstiegs-BAföG)

Das AFBG verfolgt das Ziel, Teilnehmer/innen an Maßnahmen der beruflichen Fortbildung durch finanzielle Unterstützung abzusichern. Gefördert werden berufliche Fortbildungen in nahezu allen Berufsbereichen, unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird (Vollzeit, Teilzeit, schulisch, außerschulisch).

Voraussetzungen

Förderungsfähig sind Maßnahmen, die auf öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen vorbereiten:

  • Teilzeitmaßnahmen
    Es gelten die obigen Voraussetzungen. Darüber hinaus muss die Maßnahme mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen. Es müssen Lehrveranstaltungen innerhalb eines halben Jahres mindestens 150 Unterrichtsstunden stattfinden. Die Gesamtdauer darf vier Jahre nicht überschreiten.
  • Vollzeitmaßnahmen
    Zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen muss die Maßnahme mindestens 400 Unterrichtstunden umfassen und es müssen an fünf Werktagen mindestens 25 Unterrichtsstunden stattfinden. Vollzeitfortbildungen dürfen insgesamt nicht länger als zwei Jahre dauern.

Leistungen

  • Bei Teilzeitmaßnahmen wird ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag gewährt. Berücksichtigt werden ausschließlich die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren bis maximal 15.000,00 Euro. Zur Zeit werden 40 Prozent als Zuschuss geleistet.

Weitere Informationen

Informationen über Förderkonditionen, Antragsvordrucke und dem Online-Antrag finden Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de 
Bitte beachten Sie die Ausführung zu DE-Mail unter BAföG


BaföG

Ziel des BAföG ist es, jedem jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, unabhängig von seiner sozialen und wirtschaftlichen Situation eine Ausbildung zu absolvieren, die seinen Fähigkeiten und Interessen entspricht:

  • Schule
    Das Amt für Ausbildungsförderung ist zuständig für Ausbildungen im schulischen Bereich, d. h. zum Beispiel für die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen ab Klasse 10, Berufsfachschulen, Fach- und Fachoberschulklassen, Berufsaufbauschulen usw. Gefördert werden über das Landratsamt schulische Erst- und Zweitausbildungen und zwar weiterführende allgemeinbildende und berufsbildende Ausbildungen.
    Die Zuständigkeit richtet sich im Regelfall nach dem Wohnsitz der Eltern. Die Förderung erfolgt für Schüler vollständig durch Zuschuss, die Leistungen müssen daher nicht zurückgezahlt werden.
  • Studium
    Für alle immatrikulierten Studenten sind die Studierendenwerke am jeweiligen Studienort zuständig. Weitere Angaben finden Sie unter www.stw-bw.de .Ein Darlehen für Studiengebühren kann beim Ministerium für Wissenschaft, Sport und Kunst oder die KfW-Förderbank beantragt werden.

Fördervoraussetzungen

Ob die von Ihnen angestrebte Ausbildung nach dem BAföG gefördert werden kann, hängt im wesentlichen davon ab, ob Ihre Ausbildung förderungsfähig ist, ob Sie die persönlichen Förderungsvoraussetzungen erfüllen und ob der  Ausbildungsbedarf nicht durch Ihr eigenes Einkommen und Vermögen sowie das Ihres Ehegatten und Ihrer Eltern gedeckt werden kann.

Förderhöhe

Als monatlicher Bedarf sind im BAföG Pauschalbeträge vorgesehen, deren Höhe abhängig von der Art der Ausbildungsstätte (z. B. Gymnasium, Fachschule) und der Unterbringung (bei den Eltern oder auswärts wohnend) ist.

Antragstellung

Der Antrag kann auf folgenden Wegen gestellt werden:

  • Schriftlich (Formular)Antragsvordrucke erhalten Sie in Papierform beim Amt für Ausbildungsförderung Landkreis Göppingen oder zum Download beim Bundesministerium für Bildung und Forschung unter www.bafoeg.bmbf.de.Wenn Sie Ihren Antrag per Post an uns senden oder persönlich abgeben möchten, unterschreiben Sie diesen und fügen Sie alle geforderten Nachweise bei.
  • OnlinePortal „BAföG-eAntrag“
    Im Online-Portal können Auszubildende einen Antrag auf Ausbildungsförderung online ausfüllen. Eltern, Ehegatten oder Lebenspartner können die Erklärung zum Antrag ebenfalls über dieses Portal ausfüllen.
    Sie werden durch die notwendigen Schritte geleitet. Am Ende des Vorgangs können Sie den Antrag entweder ausdrucken und per Post oder komplett elektronisch per De-Mail an das Amt für Ausbildungsförderung senden. De-Mail können Sie nur nutzen, wenn Sie über einen De-Mail-Account verfügen. Sofern Sie Ihren Antrag ausdrucken und per Post an uns senden oder persönlich abgeben möchten, unterschreiben Sie diesen und fügen Sie alle geforderten Nachweise bei.
    Zum eAntrag
  • De-Mail
    De-Mail können Sie nur nutzen, wenn Sie über einen De-Mail-Account verfügen.
    Sie können entweder über das Onlineportal (siehe eAntrag) oder direkt über Ihren De-Mail-Account eine De-Mail an das Amt für Ausbildungsförderung senden. Unsere De-Mail-Adresse lautet:
    ausbildungsfoerderung@landkreis-goeppingen.de-mail.de

Hinweis: Falls Sie an einer Hochschule o. ä. studieren, liegt die Zuständigkeit beim jeweiligen Studierendenwerk. Bitte reichen Sie den Antrag dort ein.

Hinweise zum Versand per De-Mail

Damit Sie uns Ihren Antrag elektronisch zusenden können, benötigen Sie einen persönlichen De-Mail-Account. Der Antrag muss in diesem Fall ausgefüllt und als PDF-Datei abgespeichert werden. Den Antrag können Sie anschließend per De-Mail mit Absenderbestätigung (Authentifizierungsniveau „hoch“ und/oder "vertraulich/persönlich") an das BAföG-Amt versenden. Die geforderten Nachweise fügen Sie eingescannt der De-Mail bei. Beim Versand per De-Mail ist keine handschriftliche Unterschrift erforderlich.
Antragsunterlagen, die Sie uns mit einer „normalen“ E-Mail senden, haben keine Rechtsgültigkeit!

Wo bekomme ich ein De-Mail-Postfach?
Eine Liste akkreditierter (beglaubigter) De-Mail-Anbieter finden Sie auf auf der Seite Akkreditierte De-Mail Diensteanbieter oder auf dem Infoportal "De-Mail.jetzt".

Bitte beachten Sie: Der eAntrag über De-Mail ist nur gültig, wenn dieser von Ihrem eigenen De-Mail-Account versendet wurde. Ein eAntrag vom De-Mail-Account einer anderen Person (z. B. Eltern,  Ehegatte, Lebenspartner) ist kein gültiger eAntrag. Die Größe der De-Mail darf 10 MB nicht überschreiten.


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