Vorbeugen. Schützen. Impfen

Pressemitteilung - Impfungen verhindern Krankheiten, schützen leben und bilden ein solides Fundament für lebenslange Gesundheit und Wohlbefinden.

Somit gehören Schutzimpfungen zu den wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlich jährlich Impfempfehlungen für Menschen aller Altersgruppen. Häufig bestehen jedoch sowohl für Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen Impflücken. Notwendige Auffrischimpfungen werden oftmals vergessen.

Eine der ansteckensten Krankheiten sind Masern. Sie werden durch Viren verursacht und von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen (zum Beispiel beim Husten, Niesen ode Sprechen) übertragen. Ungeimpfte Personen und vor allem Kleinkinder sind dem größten Risiko ausgesetzt, sich mit den Masern zu infizieren und die mit dieser Krankheit verbundenen möglichen Komplikationen bis hin zum Tod zu erleiden.

Im Landkreis Göppingen lag die Impfquote für die vollständige Masernimpfung bei 4-5-jährigen Kindern im Schuljahr 2017/2018 bei nur 91,4 Prozent. Damit ist die angestrebte Quote von 95 Prozent für einen guten Impfschutz unter den Schulanfängern im Landkreis noch nicht erreicht. Allerdings sind die Impfquoten in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich. Einen guten Impfschutz gegen Masern mit mindestens zwei Impfungen haben die Schulanfänger in Bad Überkingen, Deggingen, Rechberghausen, Süßen, Uhingen und Wangen.

Von besonderer Bedeutung ist ein umfassender Impfschutz auch für Frauen mit Kinderwunsch. Hier sollten Impflücken vor Eintreten einer Schwangerschaft geschlossen werden, da manche Impfungen in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden können, schwangere Frauen aber gleichzeitig als besonders gefährdet für schwer verlaufende Infektionen gelten.
Für Säuglinge im ersten Lebensjahr, die noch keinen umfassenden Impfschutz haben, ist es besonders wichtig, dass ältere Geschwister, Eltern und Großeltern einen kompletten Imfpschutz aufweisen.
Auch Personen ab 60 Jahren sind besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe. Für sie werden zum Beispiel die jährliche Grippeimpfung sowie eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken empfohlen.
Für Reisende ist es wichtig zu wissen, dass es in anderen Ländern noch Erkrankungen wie Kinderlähmung und Diphtherie gibt. Das Gesundheitsamt rät daher, insbesondere vor Fernreisen den Impfschutz vom Arzt kontrollieren und eventuell ergänzen zu lassen.

Ansprechpartnerin:

Gesundheitsamt
Dr. Antje Oberacker
Telefon: 07161 202-5340
Fax: 07161 202-5390
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