Radschnellweg im Filstal - Jetzt ist Ihre Meinung gefragt

Die Online-Beteiligungskarte für den Radschnellweg im Filstal ist ab sofort auf der Projektwebsite verfügbar

Pressemitteilung, 26.07.2022 - Die Öffentlichkeit wurde am Montag im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Landratsamt Göppingen ausführlich über das Projekt des Radschnellwegs im Filstal, den RS14 informiert. Rund 50 Interessierte besuchten die Veranstaltung im Hohenstaufen-Saal des Landratsamts Göppingen und bekamen vertiefende Einblicke in die Planungen.

Person stellt Rückfrage bei der Informationsveranstaltung

Landrat Edgar Wolff begrüßte die interessierten Bürgerinnen und Bürger, Kreisrätinnen und Kreisräte, Vertreter der Medien sowie die verschiedensten Mitwirkenden des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie des eigenen Hauses. Er erläuterte die Wichtigkeit des Radschnellwegs in Hinblick auf die Verkehrswende und den Klimawandel. Weiter sei der Radschnellweg im “Fahrradfreundlichen Landkreis” eine Bereicherung für alle, die im dicht bebauten Filstal wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, denn viele Wege seien kürzer als fünf Kilometer. “Das Ziel muss es sein, diese Kurzstrecken, aber auch längere Distanzen mit 10, 15 oder auch 20 km gerne, sicher und schnell mit dem Rad erledigen zu können”, betonte Landrat Wolff.
 
Nach der Begrüßung stellten Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Mara Dreher seitens des Planungsbüros BIT Ingenieure AG und Rebecca Ehmann von der Projektsteuerung der wpm – ICL GmbH die Planungen in drei verschiedenen Themenblöcken vor. Neben allgemeinen Informationen zu Radschnellwegen wurden ein Rückblick und der Streckenverlauf des RS14 präsentiert, sowie der aktuelle Planungsstand und die weiteren Schritte der Planung vorgestellt. Anschließend erhielten die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Moderiert wurde der Abend von Herrn Romeo Edel, über lange Jahre Studienleiter bei der Evangelischen Akademie in Bad Boll. 
 
Höhepunkt des Abends war die Vorstellung einer Online-Beteiligungskarte. Alle an den Planungen Interessierten bekommen dadurch die Möglichkeit, ihre Anmerkungen, Kommentare und Fragen direkt an der richtigen Stelle des Trassenverlaufs auf einer Onlinekarte einzutragen. Diese Anregungen und Kommentare werden im weiteren Verlauf ausgewertet und eine Übernahme der Anmerkungen in die Vor- und Entwurfsplanung geprüft. Mithilfe der Online-Beteiligungskarte sollen Ideen und ein Stimmungsbild der Bürgerinnen und Bürgern zur Vorzugstrasse abgefragt werden.
Die Onlinebeteiligung ist ab sofort, bis einschließlich Mittwoch, 14.09.2022 auf der Projektwebsite verfügbar. 

Ansprechpartnerin

Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Frau Maier
Telefon: 07161 202-5501
E-Mail: mobilitaet@lkgp.de

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