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Neuer Albaufstieg der A 8 kommt voran

Bund und Land informieren über Planänderungen

Pressemitteilung 14.12.2020 “Ein guter und erfreulicher Tag für den neuen Albaufstieg der A 8” kommentiert Landrat Edgar die Ergebnisse einer Video-Konferenz mit Bund und Land am Montag.

Verkehrsminister Winfried Hermann, Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger seitens des Bundesverkehrsministeriums und Regierungspräsident Wolfgang Reimer informierten über den aktuellen Stand des Projekts und einige interessante Details bei der Überarbeitung der Planungen. Wichtigste Botschaft des Tages war die Zusicherung, dass der “Fahrplan” für den Bau insgesamt gehalten werden kann. Schon bald werden erste Ingenieurbauwerke wie die neue Brücke über die B 466 bei Mühlhausen in Angriff genommen. Das Planfeststellungsverfahren soll zeitlich so abgeschlossen werden, dass die Hauptmaßnahme, wie bereits 2019 angekündigt, im Jahr 2024 starten kann. Ein wichtiges Anliegen aus Sicht des Landkreises war unter anderem, den später zum Rückbau vorgesehenen bisherigen Albabstieg der A 8, den “Drackensteiner Hang”, künftig als Radweg nutzen zu können, ohne damit eine Baulast für die kommunale Seite zu begründen. Die alten Brückenbauwerke und Viadukte stehen unter Denkmalschutz. Dem kommunalen Anliegen trägt das Land Rechnung, in dem es den künftigen attraktiven Radweg in die eigene Obhut übernimmt. Landrat Wolff bedankte sich für dieses Entgegenkommen, das aus Sicht des “Fahrradfreundlichen Landkreises” ausdrücklich zu begrüßen und ein toller Erfolg sei.

Verbesserungen wurden auch in Form einer optimierten Konstruktion der Bogenbrücke über das Gosbachtal, beim Löschwasser in den beiden großen Tunnelanlagen und bei der Baustellenlogistik vorgestellt. Unter dem Strich kommen diese Änderungen den Anliegen der Kommunen und des Landkreises aus dem Planfeststellungsverfahren deutlich entgegen. Bei der Frage des Vollanschlusses bei Hohenstadt/Widderstall, blieb der Bund weitgehend hart. Es bleibt zunächst bei einem Halbanschluss aus/in Richtung Ulm/München. Die Planungen sollen aber derart ausgestaltet werden, dass nach Vorliegen entsprechender Belastungswerte ein solcher zügig nachgerüstet werden kann. Im laufenden Rechtsverfahren müssen diese Änderungen zunächst nochmals öffentlich ausgelegt werden. Dies soll bis nach den Pfingstferien erfolgen. Staatssekretär Steffen Bilger übergab gleichzeitig den Stab an die neue Bundesautobahngesellschaft. Ab sofort werden die Bundesautobahnen planerisch, im Bau und Betrieb von der neu gegründeten GmbH betreut. Für Kontinuität ist dennoch gesorgt. Zahlreiche Mitarbeiter*innen aus dem Baureferat des Regierungspräsidiums wechseln in den neuen Eigenbetrieb des Bundes. Bilger betonte außerdem den Hochlauf der Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur, von der auch der neue Albaufstieg deutlich profitiere.

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