Landkreisverwaltung informiert über Endlagersuche

Livestream der Veranstaltung für Interessierte

Pressemitteilung, 12.04.2022 - Das Landratsamt veranstaltet am 25.04.22 von 15 bis 17 Uhr eine virtuelle Informationsveranstaltung zum Prozess der Atommüll-Endlagersuche.

Atomkraftwerk am Fluss, Quelle: JamesQube auf pixabay

Das Standortauswahlverfahren zur Suche eines atomaren Endlagers wird im Jahr 2022 Fahrt aufnehmen. Aktuell sind noch 54% der Fläche der Bundesrepublik und auch weite Teile des Fläche des Landkreises in der Suchkulisse. Mit Fortschreiten des Eingrenzungsprozesses wird sich die Suchkulisse mittelfristig auf wenige Standortregionen reduzieren.
 
Die Veranstaltung soll darüber aufklären, wie sich ein “Endlager” definiert, über den aktuellen Verfahrensstand der Endlagersuche informieren und einen Ausblick zum weiteren Verfahren geben.  Insbesondere die Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitwirkung der Städte und der Gemeinden sowie der Öffentlichkeit im weiteren Verfahren sollen aufgezeigt werden. Auch die behördliche Begleitung und Überwachung der Endlagersuche wird erläutert.
 
Neben einer fachlichen Einführung in das Thema durch das Umweltschutzamt, werden Referenten der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) und des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) Fachbeiträge präsentieren und mit den Vertretern der Städte und Gemeinden sowie den Mitgliedern des Kreistages diskutieren.
 
 
Die virtuelle Veranstaltung kann per Stream auf der Homepage der Filstalwelle verfolgt werden

Ansprechpartner

Umweltschutzamt
Andreas Neft
Telefon 07161 202-2200
Telefax 07161 202-2290
E-Mail umweltschutzamt@lkgp.de

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