Kreiswahlausschuss stellt endgültiges Ergebnis der Kreistagswahl fest

Wahlprüfung führt zu keiner Änderung bei der Sitzverteilung

Pressemitteilung Der Kreiswahlausschuss stellte in seiner heutigen Sitzung das endgültige Ergebnis der Wahl der Mitglieder des Kreistags im Landkreis Göppingen fest. Außerdem änderte der Ausschuss in über 50 Fällen die Entscheidungen der Wahlvorstände oder in Einzelfällen der Gemeindwahlausschüsse in den Gemeinden ab. Durch diese Entscheidungen ergaben sich im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis Änderungen, die allerdings die vorläufige Sitzverteilung im neu gewählten Kreistag nicht berührten.

Nach dem endgültigen Ergebnis gehören dem Kreistag insgesamt 67 Mitglieder an. Der seitherige Kreistag setzte sich aus 63 Kreisrätinnen und Kreisräten zusammen. Neun Sitze des neuen Kreistags werden durch Ausgleichsmandate vergeben. 17 Kreisrätinnen und Kreisräte gehören zukünftig der CDU an, 14 Kreisrätinnen und Kreisräte der Wählervereinigung Freie Wähler sowie 13 Kreisrätinnen und Kreisräte der Partei GRÜNE. Die SPD wird künftig 11 Mandatsträger stellen, die FDP fünf und DIE LINKE einen. Die AfD zieht erstmals in den Kreistag ein und stellt künftig sechs Kreisrätinnen und Kreisräte.
 
In den 10 Wahlkreisen im Landkreis Göppingen machten 114.171 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das gestiegene Interesse an der Kreistagswahl zeigt sich an der hohen Wahlbeteiligung. 56,93 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab – eine deutliche Steigerung zu 2014 (46,88 %). Die höchste Wahlbeteiligung im Kreis konnte die Gemeinde Börtlingen verzeichnen (73,91 %), gefolgt von der Gemeinde Zell unter Aichelberg (73,25 %) und der Gemeinde Schlat (71,60 %). Prozentual am wenigsten Wählerinnen und Wähler gab es in den Städten Göppingen (50,12 %), Eislingen/Fils (47,48 %) und Geislingen an der Steige (47,28 %).
 
Dass die Briefwahl weiterhin im Aufwind ist, war auch bei der Kreistagswahl spürbar. Mehr Wahlberechtigte als bisher nutzten die Gelegenheit, Wahlscheine für diese Art der Wahl anzufordern. Neben der hohen Wahlbeteiligung war dies ein zusätzlicher Grund dafür, dass einige Städte und Gemeinden in diesem Jahr Wahlunterlagen aus der Reserve des Kreiswahlleiters orderten. Insgesamt nutzen 2019 26 Prozent der Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, mit Wahlschein zu wählen, 2014 waren es noch 21 Prozent
 
„Das hohe Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Europawahl sowie an den Kommunalwahlen ist sehr erfreulich. Der Ansturm in den Wahllokalen stellte die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer allerdings auch vor Herausforderungen“, stellte Hauptamtsleiterin Brigitte Kreß, die Landrat Edgar Wolff in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreiswahlausschusses vertreten hat, fest. Es sei umso lobenswerter, dass im Rahmen der Wahlprüfung keine groben Mängel festgestellt wurden. „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Gemeinden und Städten, aber auch die hauptamtlichen Verantwortlichen vor Ort, die die Wahlen vorbereitet haben, sind für eine funktionierende Demokratie unerlässlich“, hob Kreß hervor und dankte allen an der Wahlorganisation und Durchführung Beteiligten.

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Hauptamt
Jasmin Buresch
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Weitere Informationen:
Endgültiges Ergebnis Kreistagswahl 2019