Erste Geflüchtete in Notunterkunft in Geislingen untergebracht

Pressemitteilung, 04.04.2022 - Die Landkreisverwaltung teilt mit, dass 807 Geflüchtete aus der Ukraine von den Ausländerbehörden der Städte Geislingen, Göppingen und des Landratsamtes Göppingen gemeldet wurden (Stand 04.04.2022).

Die Notunterkünfte des Landkreises in Göppingen und Geislingen sind fertiggestellt. In der Halle in Geislingen wurden am vergangenen Freitag, 01.04.2022, bereits die ersten 47 Personen aufgenommen. Insgesamt sind in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises derzeit ca. 125 Personen aus der Ukraine untergebracht.
 
Impfmöglichkeiten für Geflüchtete
Ein Großteil der ukrainischen Flüchtlinge besitzt keinen vollständigen Corona-Impfschutz mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff. Deshalb bittet der Landkreis diese Personen, die Impfangebote im Landkreis zu nutzen. Menschen aus der Ukraine, die privat untergebracht sind, können sich auf der Homepage des Landkreises über die Impfangebote informieren: www.lkgp.de/coronaimpfung. Für die Gemeinschaftsunterkünfte werden derzeit separate Impfangebote geprüft.
 
Landkreis kann keine Sachspenden entgegennehmen
Das Kreissozialamt weist erneut darauf hin, dass der Landkreis keine Sachspenden entgegennehmen kann und bittet darum, dass keine Sachspenden vor den Unterkünften abgestellt werden sollen. Es fehlt an personellen und räumlichen Ressourcen, um die Spenden bedarfsgerecht zu koordinieren. Spenden können lokal vor Ort besser koordiniert werden: Beispielsweise können Lebensmittel an die Tafeln gespendet werden und Kleidung kann an die Kleiderkammern der Diakonie, Caritas und des DRK gespendet werden. Unter www.lkgp.de/ukraine-hilfe sind unter den Menüpunkten zu Kleidung und Lebensmitteln die Adressen und Kontaktdaten dieser Organisationen aufgeführt. Sollten spezielle Möbel benötigt werden, wird der Landkreis gezielt zu Spenden aufrufen.

Ansprechpartner

Kreissozialamt
Herr Lehnert
Telefon 07161 202-4100
Telefax 07161 202-4190
E-Mail kreissozialamt@lkgp.de

Weitere Informationen

Ukraine-Hilfe