Einschulungsuntersuchung im Landkreis Göppingen startet wieder

Pressemitteilung, 28.10.2021 - Nachdem im letzten Jahr die Einschulungsuntersuchung coronabedingt komplett ausfallen musste, startet der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Gesundheitsamtes Göppingen in diesem Jahr wieder mit den Einschulungsuntersuchungen; zunächst für alle Kinder des Geburtenzeitraumes 01.07.2016 bis 30.06.2017, die termingerecht 2023 eingeschult werden. Die Einschulungsuntersuchung wird in der Regel im vorletzten Jahr des Besuches einer Kindertageseinrichtung durchgeführt.

„Durch den frühen Untersuchungszeitpunkt bleibt genug Zeit für eine optimale Förderung und Vorbereitung auf einen guten Schulstart,“ so die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes. Da das Gesundheitsamt weiterhin mit erhöhtem Zeit- und Personalaufwand in das Ziel, die Corona-Pandemie einzudämmen, eingebunden ist, wird es in 2021/2022 eine vom gewohnten Umfang abweichende Vorgehensweise geben.
Für die Kinder, die termingerecht 2023 eingeschult werden, beginnt ab Ende Oktober 2021 in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen die Erfassung und Sichtung der für die Einschulungsuntersuchung vorgesehenen Unterlagen, um dann auf dieser Grundlage die Auswahl der zu untersuchenden Kinder zu treffen. Bei Bedarf können dann Empfehlungen für Förderungen oder weiterführende Abklärung ausgesprochen werden. Ein Informationsschreiben zum genauen Ablauf und die Einladung werden über die Kindertagesstätten verteilt.
Die Teilnahme an der Einschulungsuntersuchung wird durch das Schulgesetz und die Schuluntersuchungsverordnung des Landes geregelt und ist gesetzlich verpflichtend.
Für die Kinder, die termingerecht 2022 eingeschult werden und für die bisher keine Einschulungsuntersuchung stattfinden konnte, ist vorgesehen, voraussichtlich Anfang 2022 oder auch im Rahmen der Schulanmeldungen in die Sichtung der Unterlagen, Beratungen oder Untersuchungen einzusteigen.
Das Gesundheitsamt will dadurch diejenigen erreichen, bei denen eine intensive und gezielte Förderung wichtig ist. Wie genau vorgegangen werden kann, ist auch vom Verlauf des Corona-Infektionsgeschehens abhängig und wird vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst dementsprechend vorbereitet und der Situation angepasst.
Für alle Fragen bezüglich der Einschulung ist die jeweilige Grundschule zuständig. Bei Sorgen um die Entwicklung eines Kindes sind die Kinderärzte/-ärztinnen, die Erzieher*innen in der Kindertagesstätte oder auch die Frühförderstellen geeignete Ansprechpartner.
Wichtige Termine zur Erkennung von Krankheiten oder Entwicklungsauffälligkeiten sind auch die Vorsorgeuntersuchungen gemäß gelbem Kinderuntersuchungsheft.

Ansprechpartnerin

Gesundheitsamt
Dr. Christina Hahn
Telefon: 07161 202-5324
E-Mail: c.hahn@lkgp.de

Weitere Informationen

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