Wichtige Mitteilung

Corona-Virus Schutzmaßnahmen:

+++ Für den Zutritt und den Aufenthalt im Landratsamt ist eine Mund- und Nasenbedeckung (MNB) erforderlich +++
Das Betreten des Landratsamts ist auch ohne Terminvereinbarung unter Beachtung der ausgeschilderten Corona-Schutzmaßnahmen möglich. Die Online-Terminvereinbarung für die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle wird empfohlen. Das Gesundheitsamt darf derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden.
Bei SARS-CoV-2 Symptomen wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, Halsschmerzen, Atemwegsinfekten oder bei anderen Erkältungssymptomen, verzichten Sie bitte auf einen Besuch im Landratsamt. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen auch gerne per E-Mail oder telefonisch weiter, wenn Sie Anliegen haben, die unsere Serviceleistungen betreffen.
 

Die Holzerntesaison 2020/21 beginnt im Landkreis Göppingen

Absperrungen und Umleitungen unbedingt beachten – Lebensgefahr bei Missachtung!

Pressemitteilung, 10.11.2020 – Wie jedes Jahr im Herbst startet mit dem Laubfall der Bäume die Holzerntesaison.

Schilder die vor Baumfällarbeiten im Wald warnen
Absperrungen von Waldwegen bei der Holzernte unbedingt beachten!

Doch eines ist anders als in den Jahren zuvor: durch die Einschränkungen des Alltags durch die Coronapandemie suchen viel mehr Menschen Erholung und Abwechslung im Wald, als dies sonst üblich ist. “Einen deutlich erhöhten Besucherandrang im Wald haben wir bereits im Frühjahr dieses Jahres während des ersten Lockdowns erlebt”, erinnert sich Martin Geisel, Leiter des Kreisforstamtes Göppingen und ergänzt weiter: “die Menschen schätzen es, wenn Sie im Wald tief durchatmen können und nicht an das omnipräsente Virus und andere Sorgen denken müssen. Dennoch müssen Waldbesuchende in der Herbst- und Winterzeit beachten, dass der Wald nicht nur Erholungsoase und Ort zur Entspannung ist.”
 
So werden in den kommenden Wochen und Monaten wieder vermehrt Waldarbeitende und Holzerntemaschinen im Wald sein, um den nachhaltig gewachsenen Rohstoff Holz zu ernten. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als im Wald nachwächst. Das geerntete Holz wird dann im nächsten Schritt von Sägewerken und Schreinereien weiterverarbeitet zu CO₂-neutralen Holzprodukten wie beispielsweise Möbel, Dachstühle bis hin zu ganzen Häusern. Auch werden die Menschen in der Region mit Brennholz für den Winter versorgt.
 
Das Forstamt bittet deshalb alle Waldbesuchenden um Verständnis: durch die Holzernte und Holzlagerung kann es zeitweise zu Sperrungen sowie Umleitungen von Waldwegen kommen und somit zu Einschränkungen des Waldbesuchs. Gleichzeitig sollten die Absperrungen und eingerichteten Umleitungen im Interesse der eigenen Gesundheit unbedingt beachtet werden, denn bei Missachtung kann es zu gefährlichen Situationen für Leib und Leben kommen. Auch wenn gerade keine Motorsäge zu hören ist, bedeutet es nicht, dass am Hiebsort keine Gefahr mehr besteht. Es können durchaus noch angebrochene Äste herunterfallen.
Wenn ein gefahrloses Betreten wieder gewährleistet ist, werden die Absperrungen umgehend abgebaut und der Wald für Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet.
Zur Sicherstellung der Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge und zur problemlosen Abfuhr des Holzes ist es daher auch besonders wichtig, dass die Waldwege nicht durch parkende Autos blockiert sind. Bitte parken Sie deswegen nicht auf Waldwegen oder im Bereich der Einmündung zur Straße.

Ansprechpartner

Tobias Traber
Forstamt
Telefon: 07161 202-2402
E-Mail: forstamt@lkgp.de

Weitere Informationen

Forstamt