Prognos Regionalranking 2013

Pressemitteilung - Zukunftschancen: Landkreis Göppingen macht Boden gut

War das schlechte Abschneiden des Landkreises Göppingen beim Prognos-Regionalranking 2007 Auslöser für die Beauftragung eines lokalen Wirtschaftsgutachtens durch den Göppinger Kreistag, so hat der Landkreis Göppingen nach der Veröffentlichung des am letzten Samstag veröffentlichten Prognos-Rankings 2013 durchaus Grund zur Freude. Der Landkreis Göppingen landet im bundes¬weiten Vergleich aller 402 kreisfreien Städte und Landkreise auf Rang 137. Damit machte er gegenüber 2007 64 und gegenüber 2010 sogar 192 Plätze gut und konnte den damals im Gutachten festgestellten, viel zu großen Abstand zu den anderen Landkreisen in der Region Stuttgart von 80 Plätzen auf nur noch 17 verkürzen.

"Die guten Ergebnisse bei den meisten Ranking-Indikatoren sind Grund zur Freude, sie sind uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg der Kreisentwicklung fortzusetzen", betont Landrat Edgar Wolff.

Insbesondere im Bereich Demografie, dessen Wirkungen sich u. a. auch in Dynamik-Bereichen wie z. B. dem Bruttoinlandprodukt, der Beschäftigung oder der Sicherung von qualifizierten Fachkräften widerspiegeln, ist noch Handlungsbedarf angesagt.

"Ich bin überzeugt, dass unsere Bemühungen um tarifliche wie auch betriebliche Verbesserungen im ÖPNV dazu beitragen werden, uns in der Region Stuttgart weiterhin gut und konkurrenzfähig aufzustellen. Auch für die dringenden Verkehrsinfrastrukturthemen wie den Weiterbau der B 10 werden wir uns weiterhin mit all unseren Möglichkeiten einsetzen", so Landrat Edgar Wolff.

Der Leitende Geschäftsführer der IHK Bezirkskammer Göppingen, Dr. Peter Saile, führt zur Veröffentlichung des Rankings aus: "Der Stauferkreis hat sich gegenüber 2007 im Prognos-Ranking deutlich verbessert und liegt jetzt an der Spitze in der Kategorie Kreise mit ausgeglichenen Chancen und Risiken. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, aber kein Grund, in den Bemühungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmen- und Standortbedingungen im Kreis nachzulassen. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber gerade bei den zukunftsorientierten Indikatoren Dynamik und Demografie hat der Kreis noch erhebliches Potenzial nach oben. Ein ähnliches Ergebnis zeigte im Übrigen die gemeinsame Standortbefragung von Kreishandwerkerschaft und IHK vom Sommer dieses Jahres. Die Unternehmen sind im Großen und Ganzen mit den Standortbedingungen zufrieden, weisen aber doch auf einige Themen hin, derer sich Landkreis, Kommunen und Wirtschaftsförderung verstärkt annehmen sollten."

Der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Alexander Fromm, zeigt sich über die Ergebnisse hoch erfreut: "Besonders bemerkenswert ist die starke Position bei der dynamischen Entwicklung sowie auf dem Arbeitsmarkt." Beim "Dynamik Indikator" rangiert der Landkreis mit Rang 205 nicht mehr am Ende der Rankingskala, sondern hat sich gegenüber 2007 um 79 und unter Einbezug der Ergebnisse von 2010 sogar um 192 Plätze verbessert. Beim Teilindikator "Arbeitsmarkt" schneidet der Landkreis gegenüber 2007 (Platz 322) nun auf einem recht guten 149. Rang ab. Bei Wettbewerb & Innovation sowie Wohlstand & soziale Lage verfehlte der Landkreis mit den Plätzen 103 bzw. 104 bundesweit nur knapp die "Top 100"-Marke.
Fromm führt diese positiven Entwicklungen im Prognos-Ranking u. a. auf die vom Landkreis verfolgte, konsequente Umsetzung der Empfehlungen aus dem Steinbeis-Wirtschaftsgutachten zurück, die sich u. a. auf die neuen Schwerpunktaktivitäten der WIF, die Innovationsförderung, zurückführen lassen.

Auch scheinen die zahlreichen Aktivitäten im Landkreis im Bereich "Übergang von der Schule zum Beruf" sowie bei der "Qualifizierung" ihre Wirkungen gezeigt zu haben. Zuletzt dürfte auch die boomende Konjunktur im Hauptwirtschaftszweig des Landkreises, dem produzierenden Gewerbe, einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das gute Abschneiden beim Prognos-Ranking gehabt haben.

Ansprechpartner:

Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation
Kreiswirtschaftsförderer
lic.oec.HSG Alexander Fromm
Telefon: +49 (0) 7161 202-444
Fax: +49 (0) 7161 202-131
E-Mail

Weitere Informationen: