Einigkeit bei Kommunen und Wirtschaft: Klimaschutz geht uns alle an, stärkt die regionale Wirtschaft und das Image

Pressemitteilung - Die am Integrierten Klimaschutzkonzept beteiligten Bürgermeister und Gemeindevertreter als auch Vertreter aus Industrie und Wirtschaft zeigen großes Engagement bei den Strategieworkshops zum integrierten Klimaschutz im Landkreis Göppingen.

Die Akteursbeteiligung bei der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Göppingen geht erfolgreich weiter. Beim Strategieworkshop "Landkreis, Städte und Gemeinden" äußerten sich 24 Bürgermeister bzw. kommunale Vertreter der Städte und Gemeinden, Herr Landrat Edgar Wolff sowie Vertreter des Landratsamtes Göppingen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Förderung des Klimaschutzes im Landkreis Göppingen. Dabei wurde deutlich, dass die Kommunen nicht nur selber Energie einsparen und erneuerbare Energien erzeugen können, sondern in ihrer Gemeinde Bewusstsein und Akzeptanz für den Klimaschutz schaffen müssen.

Dass viele Gemeinden ihrer Vorbildfunktion bereits nachkommen, zeigten die positiven Beispiele zu Erneuerbaren Energien Anlagen, Bürgergenossenschaften oder Nahwärmekonzepten. Andererseits berichteten die Bürgermeister auch über Hemmnisse wie die ständigen Änderungen des EEG. Auf positive Resonanz stießen die vorgestellten Instrumente und Fördermittel, die einen aktiven Klimaschutz in den Gemeinden unterstützen. Die personelle Verstärkung der Energieagentur Landkreis Göppingen durch Herrn Alahmadi ermöglicht zukünftig eine noch intensivere Begleitung der Städte und Gemeinden bei Projekten wie dem European Energy Award oder der energetischen Planung von kommunalen Teilräumen. Informationen hierzu können die Gemeinden bei der Energieagentur des Landkreises Göppingen einholen. Die zahlreichen Anregungen der Teilnehmer fließen in den Maßnahmenkatalog des Integrierten Klimaschutzkonzeptes ein, sodass ein Konzept entsteht, das auf die Bedürfnisse der Städte und Gemeinden eingeht.

In einem weiteren Strategieworkshop haben annähernd 20 Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, darunter Wirtschaftsförderer, Energieversorger, Banken, Energieberater und Hochschulen über die Potenziale, Hemmnisse und Maßnahmen zur Stärkung des Klimaschutzes in ihrem Sektor diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung zukünftig auf der Tagesordnung eines jeden Unternehmens stehen sollten. Einig war man sich auch, dass die Energiewende aus den Unternehmen heraus geschehen müsse. Hier könnte der gemeinsame Austausch von Best-Practice Modellen Impulse setzen. Neben kritischen Äußerungen zu Förderdschungel, Amortisationszeiten etc. erarbeiteten die Teilnehmer während des Strategieworkshops Maßnahmen zur Förderung der Energiewende in den Unternehmen. Diese werden in den Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzeptes aufgenommen. Die Wirtschaftsvertreter merkten zudem an, dass der Klimaschutz sein verstaubtes Image absschütteln muss und als Chance und Wettbewerbsvorteil für die Zukunft zu verstehen ist.

In den kommenden Wochen erhält jeder interessierte Bürger die Möglichkeit, seine Ideen in das Klimaschutzkonzept einzubringen. Die öffentlichen Veranstaltungen finden zu folgenden Themenschwerpunkten statt:

1.Energieeffiziente Wohngebäude, 28.02.2013, 17:00 bis 20:00 Uhr im Wappensaal in Geislingen (Albwerk GmbH & Co. KG, Eybstraße 100, 73312 Geislingen)

2.Nachhaltige Mobilität, 07.03.2013, 17:00 bis 20:00 Uhr im Hohenstaufen-Saal im Landratsamt Göppingen (Lorcher Straße 6, 73033 Göppingen)

3.Solarenergie und Bürgerbeteiligung, 21.03.2013, 17:00 bis 20:00 Uhr im Uditorium in Uhingen (Ulmer Straße 7, 73066 Uhingen)

Rückfragen oder Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle Klimaschutz des Landratsamtes Göppingen gerne entgegen.



Ansprechpartnerin:

Umweltschutzamt
Cathleen Sommer
Telefon: +49 (0) 7161 202-9109
Fax: +49 (0) 7161 202-273
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