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19. Göppinger Wertholzsubmission – Starke Preise für edle Hölzer

Pressemitteilung 03.03.2021 - Durchweg erfolgreich endete die 19. Göppinger Wertholzsubmission. Waldbesitzer aus den Landkreisen Göppingen, Esslingen und dem Rems-Murr-Kreis sowie die Staatswaldbetriebe Schurwald und Schwäbisch-Fränkischer-Wald verkauften ihre schönsten Holzstämme an die Meistbietenden.

teuerster Eichenstamm der Submission mit Forstamtsleiter Herr Geisel und Holzverkaufsstellenleiter Herr König
Forstamtsleiter Herr Geisel links, Holzverkaufsstellenleiter Herr König rechts am teuersten Stamm der Submission. Bildquelle: Holzverkaufsstelle Göppingen

Die 1130 Stämme erzielten einen Erlös von rund 830.000 Euro. Der Durchschnittspreis je Stamm lag umgerechnet bei der stolzen Summe von 735 Euro.
 
Insgesamt lagen auf den Submissionsplätzen, der ehemaligen Bundeswehrdepots in Unterberken und Urbach 2100 Kubikmeter der schönsten Stämme dieser Einschlagssaison. Die diesjährige Verteilung lag bei zwei Dritteln Laubholz und einem Drittel Nadelholz.
Die häufigsten Baumarten waren beim Laubholz die Eichen (1000 m³) und Eschen (300 m³), und bei den Nadelhölzern waren es Douglasien (320 m³) und Lärchen (250 m³). Das Holz stammt zu zwei Dritteln aus den Kommunal- und Privatwäldern der Landkreise Göppingen, Esslingen und Rems-Murr sowie zu einem Drittel aus dem Staatswald.
Der Durchschnittspreis von 452 Euro je Kubikmeter Holz über alle Baumarten hinweg entspricht einem sehr guten Ergebnis und stellt eine Steigerung von 29 Euro zum Vorjahr dar. Der wertvollste Stamm, die sogenannte „Braut vom Platz“, war dabei ein 7,1 Kubikmeter messender Eichenstamm mit einem Mittendurchmesser von 95 Zentimetern und einer Länge von 10 Metern aus dem Nürtinger Stadtwald. Der Stamm erzielte einen stolzen Preis von über 8.100 Euro.
„Die Göppinger Wertholzsubmission ist für alle Waldbesitzenden der Region eine großartige Möglichkeit, ihre wertvollen Stämme zu Bestpreisen zu verkaufen. Das insgesamt gute Ergebnis spiegelt das hohe Interesse der Holzbranche an einem hochwertigen und nachhaltigen Produkt wider. Wir freuen uns besonders, dass wir für Privatwaldbesitzende und Kommunen mit über 610.000 Euro ein so tolles Ergebnis erzielen konnten“, so Philipp König, Leiter der kommunalen Holzverkaufsstelle im Landratsamt Göppingen.
Die Kunden, die das Holz gekauft haben und nun weiterverarbeiten, kommen aus ganz Deutschland sowie einigen Nachbarländern und bedienen ganz unterschiedliche Branchen. Das Nadelholz wird für hochwertiges Bauholz für Fassaden, Terrassen oder den Innenausbau verwendet. Die Laubholzstämme hingegen werden häufig zu Furnieren verarbeitet. Das heißt, aus dem Stamm werden viele dünne Schichten Holz gewonnen, die dann später als Echtholzfurniere für den besonders hochwertigen Innenausbau von beispielsweise Hotel- und Gastronomieeinrichtungen, Bürogebäuden oder auch als Fahrzeug- oder Yachtinterieur Verwendung finden. Natürlich wird ein Großteil der Furniere auch in der Möbelindustrie im Sichtbereich von Möbelstücken eingesetzt.
Gerade Eichen freuen sich derzeit großer Beliebtheit von Seiten der Holzindustrie für den Innenausbau oder als Bodenbeläge. Vor allem unsere französischen Kunden suchen nach Eichenholz für den Bau von Weinfässern für den klassischen Ausbau besonders hochwertige Weine im Eichenfass.
Der Anteil der Bieter aus dem benachbarten Ausland war insgesamt geringer als in den letzten Jahren – sicherlich eine direkte Folge der derzeitigen Corona-Einschränkungen. Einen großen Einfluss auf die Eichenpreisen konnten wir allerdings nicht feststellen.

Ansprechpartner

Holzverkaufsstellenleiter
Philipp König
Telefon: 07161 202-2440
Fax: 07161 202-2492
E-Mail: holzverkaufsstelle@lkgp.de

Weitere Informationen

Holzverkaufsstelle