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18. Göppinger Wertholzsubmission – Starke Preise für edle Hölzer

Pressemitteilung - Diese Woche endete die 18. Göppinger Wertholzsubmission. Waldbesitzer aus dem Landkreis Göppingen verkauften ihre schönsten Holzstämme an die Meistbietenden. Dadurch wurde ein Umsatz von 400.000 Euro für knapp 500 Baumstämme erreicht. Der Durchschnittspreis je Stamm lag umgerechnet bei der stolzen Summe von 800 Euro.

Forstwirtschafts AZUBIs und Ausbildungsmeister beim Bearbeiten der Werthölzer

Insgesamt lagen auf dem Submissionsplatz, dem ehemaligen Bundeswehrdepot in Unterberken, die Stämme von 14 verschiedenen Baumarten. Die häufigsten Baumarten beim Laubholz waren dabei Eichen und Eschen, bei den Nadelhölzern waren es Douglasien und Lärchen. Das Holz stammt zu 75% aus den Kommunal- und Privatwäldern der Landkreise Göppingen und Esslingen sowie zu 25% aus dem Staatswald des Forstbezirks Schurwald.

Der Durchschnittspreis von 423 Euro je Kubikmeter Holz über alle Baumarten hinweg entspricht einem guten Ergebnis und stellt eine kleine Steigerung zum Vorjahr dar. Der wertvollste Stamm, die sogenannte Braut, war dabei ein 5 Meter langer Eichenstamm mit einem Mittendurchmesser von über 90 Zentimetern aus dem Kirchheimer Stadtwald. Der Stamm erzielte einen stolzen Preis von über 8.000 Euro.

„Die Göppinger Wertholzsubmission ist für alle Waldbesitzenden im Landkreis und in den umliegenden Landkreisen eine großartige Möglichkeit, ihre wertvollen Stämme zu Bestpreisen zu verkaufen. Das insgesamt gute Ergebnis spiegelt das hohe Interesse der Holzbranche an einem hochwertigen und nachhaltigen Produkt wieder. Wir freuen uns besonders, dass wir für Privatwaldbesitzende und Kommunen ein so tolles Ergebnis präsentieren können“, so Philipp König, Leiter der kommunalen Holzverkaufsstelle in Göppingen.

Die Kunden, die das Holz gekauft haben und nun weiterverarbeiten, kommen aus ganz Mitteleuropa und aus ganz unterschiedlichen Branchen. Das Nadelholz wird gerne für Fassaden und Terrassenholz verwendet. Die Laubholzstämme hingegen werden häufig zu Furnieren verarbeitet. Das heißt, aus dem Stamm werden viele dünne Schichten Holz gewonnen, die dann später im Innenausbau von edlen Wohnungen oder Hotellobbys oder auch als Fahrzeuginterieur verwendet werden können. Aber auch in der Möbelindustrie werden die Furniere im Sichtbereich von verschiedenen Möbelstücken verwendet. Ein gewisser Teil der Stämme geht auch in den Export bis nach Asien und Nordamerika.

Gerade Eichen freuen sich großer Beliebtheit von Seiten der Holzindustrie im Bereich des Innenausbaus oder als Bodenbeläge. Eine Besonderheit stellt die Verwendung von Eichenholz für den Bau von Weinfässern für hochwertige Weine dar. Dabei werden aus den Eichen in traditionellem Handwerk in Verbindung mit laservermessenden Hightechmaschinen sogenannte Dauben gefertigt, die über eiserne Fassreifen zusammengehalten werden.

Ansprechpartner

Forstamt - Holzverkaufsstelle
Philipp König
Telefon: 07161 202-2440
Fax: 07161 202-2492
E-Mail: holzverkaufsstelle@lkgp.de