Wichtige Mitteilung

Corona-Virus Schutzmaßnahmen:

+++ Für den Zutritt und den Aufenthalt im Landratsamt ist eine Mund- und Nasenbedeckung (MNB) erforderlich +++
Das Betreten des Landratsamts ist auch ohne Terminvereinbarung unter Beachtung der ausgeschilderten Corona-Schutzmaßnahmen möglich. Die Online-Terminvereinbarung für die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle wird empfohlen. Das Gesundheitsamt darf derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden.
Bei SARS-CoV-2 Symptomen wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, Halsschmerzen, Atemwegsinfekten oder bei anderen Erkältungssymptomen, verzichten Sie bitte auf einen Besuch im Landratsamt. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen auch gerne per E-Mail oder telefonisch weiter, wenn Sie Anliegen haben, die unsere Serviceleistungen betreffen.
 

Suchtprävention

Suchtprävention (Suchtprophylaxe, Suchtvorbeugung) setzt im Vorfeld süchtigen Verhaltens an. Ziel ist es, die Entwicklung von Abhängigkeit (in Bezug auf Nikotin, Alkohol, Spielsucht, illegale Drogen etc.) möglichst zu verhindern.

Aufgaben und Ziele

Suchprophylaxe will die Persönlichkeit des Einzelnen stärken, das Lebensumfeld positiv gestalten und suchtfördernde Strukturen verändern. Dazu soll eine altersgemäße Auseinandersetzung mit verschiedenen Suchtmitteln und Verhaltensweisen mit Suchtcharakter vermittelt werden.

Die Beauftragte für Suchtprävention im Landkreis Göppingen

Die Beauftragte für Suchtprävention

  • arbeitet mit Erwachsenen (Multiplikator*innen), aber auch mit Kindern und Jugendlichen im Bereich der Suchtvorbeugung zusammen,
  • koordiniert verschiedene Gremien, Netzwerke und Arbeitskreise, an denen Personen unterschiedlicher Institutionen und Berufe teilnehmen,
  • organisiert und beteiligt sich an Fortbildungen,
  • initiiert und koordiniert Projekte,
  • ist Ansprechpartnerin zum Thema Suchtvorbeugung.

Projekte und Angebote

Projekt "Alltagssüchte"

Auf Anfrage wird ein zweistündiger Projekttag für die Klassenstufen 7 und 8 in Schulen durchgeführt. Dabei arbeiten wir in geschlechtsspezifischen Gruppen, was bedeutet, dass die Schulklasse aufgeteilt und zeitgleich von jeweils einer Fachkraft durch das Projekt geführt wird.

Die Schüler*innen setzen sich mit folgenden Themen auseinander:

  • wie Funktionen von Genuss-und Suchtmitteln (z. B. Nikotin, Alkohol, Medikamente),
  • "Gewohnheiten" im Umgang mit Suchmitteln,
  • Umgang mit alltäglichen Konsumgütern wie Handy, Computer, Diätprodukten etc.,
  • Mögliche Gefahren,
  • Suchtentstehung sowie
  • Hilfsangebote.

Ausstellung "Alkohol"

"Alkohol – Eine hochprozentige Angelegenheit! Die Ausstellung zur Alltagsdroge Nr. 1" zeigt auf, welche Bereiche unseres alltäglichen Lebens durch Alkohol tangiert sind, welche Fakten und (präventiven) Angebote im Landkreis vorhanden sind.
Die Ausstellung kann kostenlos ausgeliehen werden und eignet sich besonders für Schulklassen oder Jugendgruppen ab 12 Jahren.

Be smart - don't start

Bundesweiter Schüler-Nichtraucher-Wettbewerb

Der Wettbewerb möchte einen Beitrag zur schulischen Nichtraucherförderung leisten. Er ist für Schulklassen der sechsten bis achten Stufe konzipiert.

Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung, Teilnahme und zum Ablauf erhalten Sie bei der Beauftragten für Suchtprävention oder direkt bei dem Gemeinnützigen Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT Nord gGmbH):

jung, mobil + KLAR!

Ein Peer-Projekt an Fahrschulen

"jung, mobil & KLAR" ist ein Präventionsangebot für Fahrschüler*innen, welches in den Landkreisen Esslingen und Göppingen als Kooperationsprojekt umgesetzt wird. Dabei kommen sog. "Peers" (junge Erwachsene mit Führerschein) in die Fahrschule und diskutieren mit den Fahrschülerinnen und Fahrschülern über das Thema "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr". Mittlerweile wird das Peer-Projekt bereits seit 2004 erfolgreich durchgeführt. 

Das Projekt wird von der Kreisverkehrswacht Göppingen e.V. unterstützt.

Die Kreisverkehrswacht Göppingen e.V. bietet bei Interesse ein Fahrsicherheitstraining an, an welchem alle aktiven Peers teilnehmen können, um ihre eigene Fahrpraxis zu prüfen und um sich im Straßenverkehr sicherer zu fühlen.

Das Peer-Projekt an Fahrschulen ist ein bundesweites Projekt, welches von der Hochschule in Magdeburg initiiert wurde. Für weitere Informationen: www.peer-projekt.de

Die Filstalwelle hat einen aktuellen Beitrag über das Peer-Projekt an Fahrschulen gedreht. Hier geht es zum Video.

KlarSicht

Der KlarSicht-Koffer der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung vermittelt Jugendlichen ab zwölf Jahren und jungen Erwachsenen interaktiv Informationen zu den Suchtstoffen Alkohol und Tabak und gibt ihnen Entscheidungsgrundlagen und -hilfen, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten.

Mädchen SUCHT Junge

"Mädchen SUCHT Junge" besteht aus Thementafeln zu Rauchen, Alkohol, Medien (PC & Co.), Körper (Bodykult) und Cannabis sowie einem Handbuch für den Einsatz im Unterricht.
Die Materialien sollen die Auseinandersetzung mit und unter den Jugendlichen über ihr eigenes Konsumverhalten, ihre Einstellungen, Erfahrungen und Motive fördern.

Tafeln und Handbuch können kostenlos beim Kreisjugendamt ausgeliehen werden.

MOVE

Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

Das Konzept der Motivierenden Kurzintervention bietet Möglichkeiten, um mit Jugendlichen über Alkohol und illegale Drogen ins Gespräch zu kommen. MOVE will die Veränderungsbereitschaft der Jugendlichen stärken und begleiten.

Das nächste MOVE-Seminar findet am 6., 7., und 19. Mai 2020 statt

Kommunales Suchthilfenetzwerk

Die im Suchthilfebereich tätigen Institutionen arbeiten in einem Suchthilfenetzwerk zusammen. Mitglieder sind alle Einrichtungen, die in der akutmedizinischen und psychosozialen Versorgung sowie in der Rehabilitation Suchtkranker tätig sind, Kostenträger sowie die Anbieter aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Mitglieder des Suchthilfenetzwerks verfolgen das Ziel, eine bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen sicherzustellen. Zu den Aufgaben gehört, die Versorgungskapazitäten im Landkreis Göppingen zu überprüfen, Angebote bedarfsgerecht weiter zu entwickeln und einheitliche Qualitätsstandards abzustimmen. Um das bestehende Hilfesystem auch für Nicht-Fachleute transparent zu machen, wurde der Suchthilfewegweiser für den Landkreis Göppingen erstellt. In diesem werden die Einrichtungen und Wege der Behandlung vorgestellt.

Weitere Informationen

Weiterführende Links