Kranke Waschbären im Stadtgebiet von Göppingen und in den Außenbezirken

Beim Veterinäramt gingen vermehrt Hinweise auf erkrankte Tiere mit Staupesymptomen im Göppinger Stadtgebiet und in den Außenbezirken ein. Hundehalter sollten den Impfschutz ihrer Vierbeiner überprüfen.

Pressemitteilung - Seit einigen Wochen werden der Göppinger Jägerschaft sowie der Polizei vermehrt kranke Waschbären gemeldet. Auch Füchse, Marder und Dachse sind betroffen. Mehr als 20 Fälle seien in den vergangenen vier Wochen bekannt geworden, so ein ortsansässiger Jäger. Diese weisen häufig klassische Staupesymptome auf, wie sie bei einem Fuchs festgestellt wurden, der bereits im Sommer vom Veterinäramt in das CVUA Fellbach zur Diagnostik verbracht wurde. Die erkrankten Tiere werden verhaltensauffällig, verlieren ihre natürliche Scheu und wirken teilnahmslos. Im weiteren Verlauf können sich Lähmungen entwickeln. Meist endet die Seuche tödlich.
Menschen können nicht an Staupe erkranken, jedoch sind Hunde für die Viruserkrankung empfänglich. Anstecken können sie sich über einen direkten Wildtierkontakt oder auch über kontaminierte Gegenstände. Die gute Nachricht: Es existieren wirksame Impfstoffe um der Kranhheit vorzubeugen. Den Hundehaltern wird daher die Immunisierung empfohlen.

Ansprechpartner:


Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Dr. Alexander Schulz-Wulkow
Telefon: 07161 202-5417
Fax: 07161 202-5490
E-Mail

Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz