Kirchen und Klöster

Eine Vielzahl an Kirchen und Klöstern können Sie im Landkreis Göppingen besichtigen. Besuchen Sie die schönen und eindrucksvollen Gebäude auf den folgenden Seiten und in der Realität - ein Besuch lohnt sich!

Ave Maria bei Deggingen

Adelberg

Ulrichskapelle

Ulrichskapelle (Foto: Susanne Rauh)

Die Ulrichskapelle im ehemaligen Kloster Adelberg wird als Kleinod des östlichen Schurwalds bezeichnet. Sie ist mehr als 500 Jahre alt und beherbergt mehrere Wandgemälde sowie einen Wandelaltar der "Ulmer Schule".
Einmal im Monat wird ein abendlicher Klosterspaziergang angeboten, bei dem die Geschichte des Klosters vermittelt sowie die historischen Gebäude und ihre Bedeutung für das ehemalige Kloster erklärt werden. Der Spaziergang endet mit einer Erkundung der Ulrichskapelle und dauert rund zwei Stunden.

Ev. Kirchengemeinde Adelberg - Friedhochstraße 4 - 73099 Adelberg
Termine Klosterspaziergänge: Monika Ketterer
Tel. +49 7166 9015710
E-Mail

Bad Boll

Ev. Stiftskirche St. Cyriakus

Einzigartig ist die stilrein erhaltene romanische Pfeilerbasilika aus der Stauferzeit, mit einem hohen Mittelschiff, kleinen Seitenschiffen und einer flachen Decke. Stifterin der Kirche war die Gräfin Berta von Ravenstein, auch Berta von Boll genannt, eine Tochter des Herzogs Friedrich I. von Schwaben.

Bad Ditzenbach

St. Laurentius

Die katholische Kirche wurde 1967 geweiht und besitzt eine prachtvolle Pietà aus dem Jahr 1420.

Kreuzkapelle

Kreuzkapelle oberhalb von Gosbach (Foto: Susanne Rauh)

in Gosbach: mit Kreuzweg von der Leimburgstraße an; nicht nur die wunderschöne Aussicht lohnt sich, sondern auch die stille Einkehr im Inneren der Kapelle mit dem "wundertätigen" Leimburger Kreuz

Stephanuskirche Auendorf

Sehenswert sind die gotischen Wandbilder an den Chorwänden und die älteste Orgel im Landkreis Göppingen

Bad Überkingen

St. Gallus-Kirche

Die Kirche wurde 1275 erstmals erwähnt, 1589 und 1765 erneuert und erweitert. Die Chorturm-anlage stammt aus dem 15. Jh. Hauptschmuck ist eine eingezogene Holzdecke, deren 63 Felder von Künstlern aus Konstanz und Geislingen bemalt wurden.

St. Peter und Paul

Kunstschätze, Kanzel, Taufstein und Emporen aus dem 17. Jh.. Die an der Emporenbrüstung angebrachten Propheten-, Evangelisten- und Apostelbilder fertigte 1706 der Geislinger Maler Mathias Lehle.

Birenbach

Wallfahrtskirche

Die Wallfahrtskirche wurde 1698 fertiggestellt. Sie ist eines der wenigen Bauwerke, die einen heute noch an den schwäbischen Barock erinnern. Die Kirche gilt heute als eine der schönsten Kirchen im Bauernbarock-Stil.

Böhmenkirch

St.-Vitus-Kirche Treffelhausen

St.-Vitus-Kirche Treffelhausen

Die 1865 ff., nach dem Dorfbrand, neu erbaute neugotische Pfarrkirche St. Vitus wurde von dem Wiener Architekten Friedrich Schmidt entworfen. Alljährlich wird das Veitsfest im Juni mit einem festlichen Gottesdienst und einer Prozession begangen.

Börtlingen

Ölbergkapelle

Im Kirchhof der ev. Johanneskirche.
Sie stammt mit ihrem spätgotischen Ölberg aus der Zeit um 1510.

Deggingen

Wallfahrtskirche Ave Maria

Wallfahrtskirche Ave Maria (Foto: Susanne Rauh)

Diese Kirche wurde 1716 – 1718 erbaut und stammt somit aus dem deutschen Spätbarock. Im Inneren der Ave Maria befinden sich Fresko-gemälde von Josef Wannenmacher (1722 - 1770) und ein prunkvoller Hochaltar, der von den Degginger Bildhauern und Stukkateuren U. Schweizer und Sohn J. J. Schweizer erschaffen wurde.

Donzdorf

Pfarrkirche St. Martin

Die spätgotische St. Martin Kirche ist in der Zeit um 1490 erbaut worden. In den Jahren 1778/79 wurde sie umgebaut und aus dieser Zeit stammen die Deckenmalereien von Joseph Wannenmacher.

Laurentius-Kapelle, Hürbelsbach

Die über 1.100 Jahre alte Kapelle liegt einsam in einem waldgesäumten Wiesengrund am Rande des Marrenwaldes. Nur über einen geschotterten Feldweg, vom Wanderparkplatz in Donzdorf am Ende des Gingener Wegs, ist sie zu erreichen. Die idyllisch gelegene Kapelle war im Jahr 915 ein Geschenk von der deutschen Königin Kunigunde und gehört seit 1569 zur Donzdorfer Pfarrei St. Martinus. Der Name Hürbelsbach bedeutet ursprünglich "schmutziger Bach". Heute ist die kleine Kapelle ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel.

Dürnau

Kreuzigungsgruppe

Behindertengerechter Zugang. Ein kaum bekanntes, gleichwohl beachtenswertes Kunstwerk steht in einem kleinen Häuschen auf dem Dürnauer Friedhof. Es handelt sich dabei um eine lebensgroße Darstellung von Christus am Kreuz, der von einem mit einem Schwert bewaffneten Ritter und einer Frau angebetet wird.

St. Cyriakus

Sehenswert sind die Fresken an der Nordwand, die aus der Zeit um 1500 stammen, Stein-epitaphe der Herren von Zillenhardt und die Grabplatte von Christoph Martin von Degenfeld.

Eislingen

St. Anna-Kapelle

Die St. Anna Kapelle mit ihrem neugotischen Altarschrein ist das älteste Bauwerk der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1513 geweiht und stand einst außerhalb des Ortes.

Öffnungszeiten und Führungen nach Absprache Tel. +49 7161 98433-12
Eintritt frei, behindertengerechter Zugang

St. Markus-Kirche

Sehenswert sind die 1920 entdeckten Freskenmalereien im Turm der St. Markus Kirche, die etwa um das Jahr 1385 datiert werden und das älteste Kultur-denkmal der Stadt darstellen. Die Fresken zeigen Schöpfungs-zyklus, Bilder aus dem Marienleben und der Kindheit Jesu.

Eintritt frei. Behindertengerechter Zugang. Führungen nach Vereinbarung
Tel. +49 7161 98433-12

Ev. Christuskirche

Die Christuskirche ist fast vollständig als Jugendstilkirche erhalten geblieben. Hinter dem Altar dominiert das Fresko „Die Bergpredigt“ mit überlebensgroßen Figuren im Stil der italienischen Hochrenaissance.

Öffnungszeiten und Führungen nach Vereinbarung
Tel. +49 7161 89181
Behindertengerechter Zugang

St. Jakobkirche

Führungen nach Absprache, Tel. +49 7161 98433-12
Eintritt frei, behindertengerechter Zugang

Geislingen (Steige)

Ev. Stadtkirche

Geislinger Stadtkirche

Die spätgotische Pfeilerbasilika – von der Ulmer Münsterbauhütte ab 1424 gebaut – besitzt ein wert-volles Chorgestühl von Jörg Syrlin aus dem Jahr 1512. Sehenswert sind auch der Marien- oder Sebastiansaltar von Daniel Mauch aus dem Jahr 1520 und die Kanzel aus der Spätrennaissance.

Führungen bei Voranmeldung unter Tel. +49 7331 42773
Behindertengerechter Zugang

Gingen

Johanneskirche

Johanneskirche Gingen

Die Johanneskirche wurde im spätgotischen Stil wiedererbaut. In Gingen muss schon 984 ein Bethaus der Mittelpunkt der Stadt gewesen sein, das zeigt ein in dieser Zeit eingelassener Stein, der sich bis heute in der Kirche befindet. Sie enthält somit die älteste datierte Kirchenschrift im deutschsprachigen Raum.

Göppingen

Führungen in allen Kirchen nach Voranmeldung im i-punkt im Rathaus Göppingen
Tel. +49 7161 650-292

Stadtkirche

Die evangelische Stadtkirche entstand 1618 – 1619 nach den Plänen des württembergischen Hofarchitekten Heinrich Schickardt und repräsentiert den Typus einer evangelischen Predigerkirche.

Oberhofenkirche

Oberhofenkirche Göppingen

Der Grundstein des ältesten Bauwerks in Göppingen wurde 1436 gelegt und 1490 als spätgotische Hallenkirche vollendet. In der Kirche befindet sich das Stifterbild mit der frühesten Ansicht der unzerstörten Burg auf dem Hohenstaufen sowie ein Holzkruzifix von 1510 und eine Wandmalerei von 1449.

Stiftskirche

Stiftskirche Göppingen

Die Stiftskirche aus der Zeit um 1200 zählt zu den bedeutendsten spätromanischen Kirchenbauten des südwestdeutschen Raumes. Variantenreicher Figurenschmuck ziert den Ostgiebel des Langhauses und die Hauptapsis. Fresken im Chor von 1300 bis 1500 und Malereien schmücken das Innere.

Ev. Pfarrkirche

Der Kirchenbau von St. Laurentius erfolgte um 1405. Aus dieser Zeit stammen die bedeutenden Fresken mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts.

Barbarossakirche

Barbarossakirche (Foto: Susanne Rauh)

Erbaut wurde die Kirche im späten 15. Jahrhundert und ist somit das älteste Bauwerk des Stadtbezirks Göppingen-Hohenstaufen. Den illustren Namen Barbarossakirche erhielt sie allerdings erst Mitte des 19. Jahrhunderts.

Gruibingen

Ev. Martinskirche

Die Kirche wird dem 12. Jahrhundert zugeschrieben. Besonders interessant sind die Wandmalereien mit den Verführungen des Teufels. Bei Renovierungsarbeiten wurde ein alemannischer Ohrring gefunden, der im Landesmuseum Stuttgart ausgestellt ist.

Heiningen

Ev. Michaelskirche

Der spätgotische Fünfachtelchor mit seinem schönen Netzgewölbe und Fresken ist die Zierde der evangelischen Michelskirche, die 1398 entstanden ist.

Führungen nach Voranmeldung, Tel. +49 7161 49026

Kuchen

Ev. Jakobuskirche

Teile der Jakobskirche stammen noch aus dem 13. Jh.. Sie ist eine Chorturmkirche und wurde 1430 im gotischen Stil umgebaut. Besonders sehenswert ist die Holzdecke der Kirche, die 1588/1589 von Gabriel Bockstorffer geschaffen und von den Malerbrüdern Hennenberger aus Geislingen bemalt wurde.

Führungen nach Vereinbarung, Tel. +49 7331 81246

Lauterstein

Friedhofskapelle Nenningen mit Rokoko-Pietà

Pieta Friedhofskapelle Lauterstein

Am Ende einer über zwei Jahre andauernden Hungersnot schufen die Gemeinde Nenningen und ihr Dorfherr Maximilian Emanuel von Rechberg in einem Gemeinschaftswerk zuerst die Kapelle. Zu deren Ausstattung ließ Rechberg bei dem ihm sehr gut bekannten Künstler Franz Ignaz Günther aus München eine Pieta anfertigen. Diese war das letzte Werk des berühmten bayerischen Künstlers und stellt gleichzeitig den Höhe- und Endpunkt seines Schaffens und damit des Rokoko im süddeutschen Raum dar. Durch ihre Größe und ihre Ausdruckskraft zog sie auf mehreren internationalen Ausstellungen ihre Bewunderer in den Bann und fasziniert bis heute an ihrem originalen Standort die Gläubigen und Kunstkenner.

Weitere Informationen: www.pieta-nenningen.de

Rechberghausen

Friedhofskapelle St. Michael

Sie stammt aus dem Jahr 1707 und besitzt ein mit Ranken verziertes Gestühl im Inneren.

Salach

Kapelle Bärenbach

In der Kapelle befinden sich ein neugotischer Altar mit zwei alten Holzskulpturen der heiligen Katharina und der heiligen Lucia um 1490, ferner eine Büste der heiligen Anna von ca. 1500.

Schlat

Andreaskirche

Die Andreaskirche wurde 1472 am damals höchsten Punkt des Dorfes errichtet. 1584 wurde sie erweitert und 1727 grundlegend saniert. Der Kirchturm wurde 1778 abgerissen und 1779 so aufgebaut wie er heute zu sehen ist, erst mit viereckigem, dann mit achteckigem Aufbau und Kuppel.

Schlierbach

Ev. Georgskirche

Das Wahrzeichen des Ortes wurde 1501 fertiggestellt. Auffallend ist der imposante Turm und das kunsthistorisch interessante Kirchenschiff der im spätgotischen Stil erbauten Kirche.

Wäschenbeuren

Kath. Pfarrkirche

Die Kirche hat den Evangelisten St. Johannes als Schutzheiligen, was für den Kreis Göppingen einmalig ist.

Wiesensteig

Stiftskirche St. Cyrakus

Die beiden Türme der Stiftskirche bilden den Mittelpunkt des Städtchens. Den Besucher erwartet eine innere Fülle und Schönheit. Das Gotteshaus vermittelt neben seiner religiösen Atmosphäre Geschichte und Kunstgeschichte von der Gotik bis zum Klassizismus.
Den zweitürmigen Bau im gotischen Stil ließ Probst Johann Graf von Werdenberg 1466 errichten. Beim großen Stadtbrand 1648 brannte die Kirche völlig aus. 1719 wurde der Turm im Stile des Barock neu gestaltet und im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erhielt das Kirchenschiff sein heutiges Aussehen im Stil des Klassizismus.

Kreuzkapelle

Auf der Hochfläche des Sommerbergs, nördlich von Wiesensteig, steht die Kreuzkapelle. Zur Kapelle führt ein Fußweg, durch den Buchenwald, der von Kreuzwegstationen gesäumt ist.

Friedhofskapelle

Die Friedhofskapelle wurde 1592 -1593 als gotische Kapelle errichtet und später (1737 – 1738) mit Barockelementen verändert. Sie wurde von 1968 – 1969 renoviert und erstrahlt seither in neuem Glanz.