Wichtige Mitteilung

Corona-Virus Schutzmaßnahme:

+++ Ab 04.05.2020: Für den Zutritt und den Aufenthalt im Landratsamt ist eine Mund- und Nasenbedeckung (MNB) erforderlich +++
Bitte beachten Sie bis auf Weiteres den eingeschränkten Dienstbetrieb des Landratsamts Göppingen: Der Zutritt ist nur nach Terminvereinbarung mit Vorlage der Terminbestätigung und ab 04.05.2020 mit einer Mund- und Nasenbedeckung möglich. Der Zutritt ins Landratsamt ist auf die erforderliche Person beschränkt. In dringenden Fällen nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem zuständigen Fachbereich auf. Online-Termine für die Kfz-Zulassungsstelle können weiterhin im begrenzten Umfang für dringende Angelegenheiten vereinbart werden.

Submission im Landkreis Göppingen

Das Forstamt Göppingen veranstaltet gemeinsam mit dem Betriebsteil Schurwald der ForstBW AöR jährlich eine Versteigerung (Submission) der wertvollsten Baumstämme im Landkreis. Dabei kommen Interessenten aus ganz Europa angereist, um Raritäten für teilweise mehrere tausend Euro zu ersteigern.

liegende Eichenstämme auf dem Wertholzplatz

Die 18. Göppinger Wertholzsubmission fand am 4. März 2020 statt

Näher Informationen über die Ergebnisse der 18. Göppinger Wertholzsubmission können Sie gerne unserer Pressemitteilung entnehmen.

Was ist eine "Submission"?

Eine Wertholzsubmission ist eine Versteigerung von wertvollem Stammholz, bei der die Käufer ihre Gebote schriftlich zu einem Stichtag in einem verschlossenen Umschlag einreichen. Die Interessenten können zuvor das zu versteigernde Holz öffentlich besichtigen. Am Tag der Submission werden die Briefe geöffnet. Der Meistbietende erhält den Zuschlag.

Traditionell findet die Göppinger Submission am ersten Mittwoch im März statt.

Ablauf der Göppinger Submission

Die Forstrevierleiter suchen im Herbst in ihren Revieren nach wertholztauglichen Stämmen und weisen gegebenenfalls Privatwaldbesitzende auf, interessante Stämme hin. Die Bäume werden dann im Januar auf dem Wertholzplatz in Unterberken den potenziellen Käufern präsentiert. Den Kaufinteressenten wird ein sogenanntes "Losverzeichnis", eine Auflistung der Stämme, zugesandt. Ab 2020 gibt es zwei Losverzeichnisse, eines für den Kommunal- und Privatwald, das andere für den Staatswald. Ab Februar können die Stämme besichtigt und die Gebote abgegeben werden. Interessenten sind vor allem Händler, Säge- und Furnierwerke aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Einzelne Käufer gaben schon bis zu 100.000 Euro aus. Der bisher teuerste Stamm war auf der Submission 2008 ein Bergahorn aus einem Göppinger Privatwald - er erzielte einen Gesamtwert von 23.000 Euro.
Bei potentiellem Verkaufsinteresse wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Revierleiter bzw. an die kommunale Holzverkaufsstelle.