Kommunale Gesundheitskonferenz

Der Landkreis Göppingen entwickelt eine kommunale Gesundheitsstrategie

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen Zunahme chronischer Erkrankungen gewinnen Gesundheitsförderung und Prävention immer mehr an Bedeutung. Dabei ist es wichtig, die Menschen dort zu erreichen wo sie leben, wohnen und arbeiten. Ziel ist es, die Lebensqualität auf hohem Niveau für die Menschen im Landkreis zu erhalten.

Der Landkreis Göppingen möchte mit der kommunalen Gesundheitskonferenz bestmögliche Rahmenbedingungen seiner Bürgerinnen und Bürger schaffen.

Hintergrundinformation:
Im November 2011 lud Herr Landrat Edgar Wolff zur ersten Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Göppingen ein. Die Teilnehmer der Kommunalen Gesundheitskonferenz verabschiedeten eine Kooperationsvereinbarung, in der sie den Landkreis Göppingen als Gesundheitsstandort gemeinsam voran bringen wollen.

Mitwirkende

Die Gesundheitskonferenz ist als Kommunikations- und Kooperationsplattform für die lokalen Akteure zu aktuellen gesundheitlichen Themen im Hinblick auf die Lage vor Ort gedacht.
Teilnehmer sind Vertreter des Gesundheitswesens, aus Bildung, Politik und Wirtschaft. Auf diese Weise kann eine Fragestellung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden. In einem gemeinsamen ergebnisoffenen Austausch werden Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Aktuelles

Die vom Gesundheitsamt durchgeführte 14. Kommunale Gesundheitskonferenz fand am 22. Mai 2019 zum Thema "Neustrukturierung und Prävention Diabetes Mellitus Typ 2 im Setting Kommune "  statt.

Themen im Rückblick

  • Die 13. Kommunale Gesundheitskonferenz fand in Kooperation mit dem Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Landkreises Göppingen zum Thema "Mobilität und Gesundheit" am 14. November 2018 statt.
  • Die 12. Kommunale Gesundheitskonferenz fand in Kooperation mit dem MRE-Netzwerk im Rahmen eines MRE-Symposions am 10. Oktober 2018 in der Reha-Klinik Bad Boll statt.
  • Die 11. Kommunale Gesundheitskonferenz im Juni 2018 behandelte die Themen "Gesunde Schulverpflegung" und "Prästationäres Screening von multiresistenten Erregern".
  • Die 10. Kommunale Gesundheitskonferenz im März 2017 hat sich mit "Multiresistente Erreger" auseinandergesetzt und einen Rückblick über bisherige Themen angenommen.
  • Die 9. Kommunale Gesundheitskonferenz im Juni 2016 hat sich mit dem Theme "Gesund aufwachsen im Landkreis Göppingen" beschäftigt.
  • Die 8. Kommunale Gesundheitskonferenz befasste sich mit dem Thema "Was motiviert die Menschen im Landkreis Göppingen für ihre Gesundheit aktiv zu werden?". Frau Jona-Friederike Burghof, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen stellte das Ergebnis ihrer Bachelorthesis zu diesem Thema vor. Weitere Handlungsschritte wurden erarbeitet.
    Handlungsempfehlungen (82,2 KB)
    Bachelorthesis von Frau Jona-Friederike Burghof, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (775,7 KB)
    Die Frage, welche Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention der Landkreis Göppingen bietet, stand im Mittelpunkt der 7. Kommunalen Gesundheitskonferenz. Das Ergebnis der Bachelorthesis von Frau Julia Häberlin, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, zeigt, dass Angebote in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung, seelische Gesundheit, Suchtprävention und Wellness flächendeckend ausgewogen vorhanden sind. Diese Vielfalt des Angebotes soll nun den Bürgerinnen und Bürger und den Betrieben zugänglich gemacht werden.
    Die anwesenden Mitglieder der Kommunalen Gesundheitskonferenz stimmten Vereinbarungen weiterer Handlungsschritte zu.
    Des Weiteren ist eine Analyse im Rahmen einer Bachelorarbeit in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen geplant. Dies soll die Frage beantworten, wie Menschen dazu motiviert werden können Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention aktiv zu nutzen. Mit den Ergebnissen dieser Bachelorthesis wird sich die 8. Kommunale Gesundheitsförderung befassen.
    Handlungsschritte (82,9 KB)
    Bachelorthesis von Frau Julia Häberlin, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (5,858 MB)
  • Die 6. Kommunale Gesundheitskonferenz im Herbst 2014 befasste sich mit dem Thema "Was erhält die Menschen im Landkreis Göppingen gesund?". In Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat und der NWZ Göppingen wurde die Kampagne "Wie alt bist du denn?" durchgeführt. Die Auftaktveranstaltung fand am 16. Oktober 2014 mit Ministerialdirektor Jürgen Lämmle und einer Fotoausstellung mit Bilder des NWZ-Fotografen Giacinto Carlucci, Gedanken und Lebensweisheiten vom Kreisseniorenrat und wertvolle Informationen von den Mitgliedern der Kommunalen Gesundheitskonferenz in der Kreissparkasse Göppingen statt.
    Vorträge:
    "Chancen im Alter", Frau Prof. Dr. Keil 
    "Was bedeutet alt sein? Wie gehen wir einfühlsam mit älteren Menschen um?" Herr Prof. Dr. Walter Hewes
  • 5. Kommunale Gesundheitskonferenz März 2014
    Handlungsempfehlungen "Gesund Altern" (78,3 KB)
    Handreichung für die Gemeinden, ärztliche Versorgung im Landkreis Göppingen (449,4 KB)
  • 4. Kommunale Gesundheitskonferenz Herbst 2013
    Handlungsempfehlungen zur Sicherung der ärztlichen Versorgung (67,3 KB)
  • 3. Kommunale Gesundheitskonferenz Februar 2012: Gesund Altern
    Die Mitglieder haben eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zum Thema "Gesundes Altern" gebildet. Unter der Moderation des Gesundheitsamtes beteiligen sich folgende Mitglieder: AOK, Gemeinden, Kliniken, Kreisärzteschaft, Kreisseniorenrat, Kreissozialamt, Reha-Einrichtungen, Verbändekooperation B 52.
  • 2. Kommunale Gesundheitskonferenz Juni 2012: Erarbeitung der Handlungsempfehlungen zur ärztlichen Versorgung
  • 1. Kommunale Gesundheitskonferenz November 2011: Ärztliche Versorgung im Landkreis Göppingen
    Vertreter aus Gemeinden, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden Württemberg, den Krankenkassen, der Kreisärzteschaft und dem Gesundheitsamt erarbeiteten in einer Arbeitsgruppe Vorschläge, die zu einer guten ärztlichen Versorgung im Landkreis beitragen können. Grundlage hierfür bildeten die Ergebnisse der Umfrage zur ärztlichen Versorgung in der Ärzteschaft und der Bürgerschaft.