An der konstituierenden Sitzung nahmen Vertreter des Sozialministeriums, der Kreisärzteschaft, der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG, der Kliniken des Landkreises Göppingen gGmbH, des Kurhauses Bad Boll, der Vinzenz Klinik für Vorsorge und Rehabilitation sowie der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, die LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg sowie Vertreter des Rettungsdienstes teil. Der Bereich Bildung und Wirtschaft wurde durch die Bezirkskammer Göppingen der IHK Region Stuttgart sowie durch die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen vertreten. Aus dem Bereich der Politik waren die Bürgermeister im Landkreis durch den Vorsitzenden der Bürgermeister des Kreisverbandes Göppingen im Gemeindetag Baden-Württemberg sowie den Vorsitzenden der Bürgermeistervereinigung vertreten, daneben nahmen auch Mitglieder der Kreistagsfraktionen teil.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz soll künftig als Kommunikationsplattform für alle relevanten Akteure aus dem Gesundheitswesen, aus Politik und Wirtschaft dienen, um im Rahmen dieser Expertenrunden herauszufinden, welche Probleme bestehen und dann gegebenenfalls Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Die Kommunale Gesundheitskonferenz wird künftig ein bis zweimal im Jahr tagen.
Bei der konstituierenden Sitzung der Kommunalen Gesundheitskonferenz stand vor allem die Verabschiedung der Kooperationsvereinbarung im Mittelpunkt. So wird die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Gesundheitsamt Göppingen angesiedelt sein. Inhaltlich will sich die Kommunale Gesundheitskonferenz zunächst dem Thema „Ärztliche Versorgung im Landkreis Göppingen“ widmen. Als Grundlage dienen die Ergebnisse der kreisweiten Ärztebefragung sowie die der Bürgerbefragung in den sechs Gemeinden Börtlingen, Hattenhofen, Donzdorf, Rechberghausen, Schlierbach und Wiesensteig, die vom Gesundheitsamt mit Unterstützung der Kreisärzteschaft und den Bürgermeistern im Sommer 2011 durchgeführt wurde.
In der ersten Diskussionsrunde gab es bereits viele Vorschläge, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um auch in Zukunft eine flächendeckende ärztliche Versorgung im Landkreis Göppingen gewährleisten zu können. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Gemeinden, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, der Kliniken, der Krankenkassen, der Kreisärzteschaft und dem Gesundheitsamt wird in den kommenden Monaten aus den eingebrachten Lösungsvorschlägen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten. Diese sollen in der nächsten Kommunalen Gesundheitskonferenz im Juni 2012 vorgestellt, diskutiert und verabschiedet werden.
Ansprechpartnerin:
Dr. Anne Würz
Landratsamt Göppingen
Gesundheitamt
Willhelm-Busch-Weg 1
73033 Göppingen
Tel: 07161/202-1832
Fax: 07161/202-1850
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