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Startseite - Freizeit&Tourismus - Wäscherschloss

Burg Wäscherschloss - die romantische "Wiege der Staufer"

Burg des Jahres 2011

Wäscherschloss mit Hohenstaufen

Aktuelles

Burg Wäscherschloss präsentierte im Jahr 2011 nach ihrer Wiedereröffnung ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm:

  • Veranstaltungsprogramm Wäscherschloss - Burg des Jahres (PDF) (918.2 KB)
  • Veranstaltungen und Infos: www.waescherschloss.de

Ein Bauwerk zwischen Legenden und Historie

Wäscherschloss LuftansichtWäscherschloss Außenansicht

Mitten im Herzen des Stauferlandes liegt auf einem Bergsporn über dem Beutental die imposante Burg Wäscherschloss. Ihre tatsächliche Geschichte ist mindestens so interessant wie die zahlreichen Legenden, die sich um das seit Jahrhunderten populäre Gebäude ranken. Eine davon besagt, Burg Wäscherschloss sei die „Wiege der Staufer“, denn einst soll sie unter dem Namen „Burg Büren“ der Herrschaftssitz des Friedrich von Büren gewesen sein, dem Stammvater des schwäbischen Kaisergeschlechts. Noch weit romantischer ist die Erzählung von jener Geliebten Friedrich Barbarossas, die als Wäscherin auf Wäscherschloss lebte und die Burg als Zeichen seiner Zuneigung sogar von ihm geschenkt bekam – das Waschbrett im Wappen der Gemeinde Wäschenbeuren bezieht sich darauf.

Etwas nüchterner, aber nicht weniger spannend gestalten sich dagegen die historischen Tatsachen. Ausgrabungen weisen darauf hin, dass schon im 10. Jahrhundert ein Vorgängerbau der späteren Burg bestand, der im 11. Jahrhundert deutlich vergrößert wurde und vermutlich als Vasallenburg der Stauferherrscher diente, die dort ihre Dienstmannen ansiedelten. Die heutige Anlage stammt allerdings in ihren Grundzügen nicht aus dieser Zeit, sondern aus dem 13. Jahrhundert, in dem sie auch ihren Namen erhielt: 1271 wurde ein Ritter aus der Burgmannschaft des Hohenstaufen mit ein Hofgut in Buron (Büren) belehnt. Dieser Ritter Konrad trug den Beinamen „Wascher“ und vererbte diesen an die Burg Wäscherschloss.

Anschauliches Zeugnis staufischen Burgenbaus

Wäscherschloss AußenansichtWäscherschloss Innenansicht

Burg Wäscherschloss gilt als eine der ältesten Burganlagen aus der Stauferzeit. Der tiefe Wallgraben und die ehemals vorhandenen Schutzwälle erinnern daran, dass Wäscherschloss ursprünglich den Besitz der Staufer sichern sollte. Entsprechend eindrucksvoll ist die zehn Meter hohe Ringmauer aus zeittypischen Buckelquadern, die den Innenhof der Burg umgibt. Der imposante Palas selbst ist Teil der Schildmauer gegen Westen.

"Mittelalter zum Anfassen"

Mittelaltergruppe StauferhaufenWäscherschloss Innenhof

In der ganz besonderen Atmosphäre des trapezförmigen Innenhofes werden Feste und Konzerte zu einem grandiosen Erlebnis, aber damit ist die Palette der Aktivitäten in und um Burg Wäscherschloss keineswegs erschöpft. Vielmehr gilt bei der neuen Burgherrin Barbara Gottwik das Motto „Mittelalter zum Anfassen“, denn kaum ein Besucher wird sich angesichts der beindruckenden Anlage der Frage erwehren können, wie der Alltag auf Burg Wäscherschloss im 13. Jahrhundert wirklich aussah. Dieser Frage gehen verschiedene Veranstaltungen im Jahresprogramm der Burg nach und lassen somit die Zeit der staufischen Ritter wieder auferstehen.

Weitere Informationen

  • www.waescherschloss.de
  • www.schloesser-und-gaerten.de

 

Fotos und Texte mit freundlicher Genehmigung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

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