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EU-Leuchtturmprojekt "EULE Genial Voralb"

Der Baustein "Biomassenutzung"


Die Biomassenutzung ist darauf ausgelegt, die anfallenden Reststoffe aus der Kulturlandschaftspflege an einem zentralen Ort  dem sogenannten "Biomassewertstoffzentrum", aufzubereiten und der energetischen Nutzung zuzuführen. Dabei sollen die bestehenden Kompostsammelplätze der Gemeinden erhalten bleiben.

Die zentrale Einrichtung: Das Biomassewertstoffzentrum

Bausteine der Biomassenutzung

Im Biomassewertstoffzentrum soll

  • eine Biomasseleitstelle gekoppelt mit einer Mobilitätszentrale aufgebaut werden, welche die Bergung der Biomasse aus der Kulturlandschaftspflege koordiniert und über erweiterte Dienstleistungsangebote unterstützt,
  • die von den dezentralen Kompostplätzen angelieferte krautige Rohbiomasse aufbereitet und für eine energetische Nutzung vorbereitet werden,
  • die anfallende holzige Biomasse über Holzhackschnitzel/Pellets aufbereitet und für die energetische Nutzung vorbereitet werden (Aufbereitung, Trocknung),
  • die krautige Biomasse über eine Biogasanlage mit spezieller Technik verwertet (Leistung rund 250 KW) und einer energetischen Nutzung mit konsequenter Nutzung der entstehenden Abwärme zugeführt werden.

Eine detaillierte Darstellung über die einzelnen Bausteine der Biomassenutzung finden Sie im nachfolgenden PDF-Dokument:

EULE-Bausteine im Aspekt "Biomassenutzung" (PDF) (775.8 KB)

Das Biomassewertstoffzentrum erfüllt damit eine große Bandbreite von Aufgaben. Darüber hinaus soll das Biomassewertstoffzentrum über ein offensives Informationsangebot für die Nutzung nachhaltiger Energien werben und zu einem Kompetenzzentrum werden.

Das Ziel: Eine möglichst umfassende energetische Nutzung

Ziel des EULE-Projektes ist somit eine möglichst umfassende energetische Verwertung der anfallenden Biomassereststoffe aus der Kulturlandschaftspflege. Mit diesem Anspruch soll die über die Biogasanlage anfallende Energie (Biogas/elektrische Energie/Nahwärme) möglichst optimal verwertet werden. Hierzu ist vorgesehen, das Biomassewertstoffzentrum möglichst direkt an einen Energieabnehmer anzuschließen, was jedoch einen entsprechend geeigneten Standort der Anlage voraussetzt. Zum anderen soll die Prozesswärme aktiv für die Trocknung von Holzhackschnitzel/Pellets genutzt werden.

 

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