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11.08.2010 Spendenaufruf wegen der Hochwasserkatastrophe im Landkreis Görlitz


Gemeinsame Pressemitteilung der Kreissparkasse Göppingen und des Landratsamtes Göppingen

Am letzten Wochenende wurde der Landkreis Görlitz von der schlimmsten Hochwasserkatastrophe seit Jahren heimgesucht. Schwer betroffen war damit auch der ehemalige Landkreis Löbau-Zittau, der von 1990 bis 2008 Partnerlandkreis des Landkreises Göppingen war und durch eine Funktional- und Kreisreform in Sachsen zusammen mit dem ehemaligen Stadtkreis Görlitz und dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis am 1.8.2008 zum neuen Landkreis Görlitz mit ca. 300.000 Einwohnern und einer Fläche etwa so groß wie das Saarland zusammengefasst wurde. Auch die Kreissparkasse Göppingen war nach der Wiedervereinigung 1989 in Form einer Patenschaft sehr engagiert, der Sparkasse Löbau-Zittau im Wege der Amtshilfe zu helfen, die vom Gesetzgeber vorgegebenen Strukturen aufzubauen.

Extreme Regenfälle haben in den letzten Tagen die Flüsse, wie die Lausitzer Neiße, überflutet. Ein Staudammbruch in Polen verursachte zusätzlich eine sehr schnelle Flutwelle, so dass auch die Evakuierung der betroffenen Gebiete vor Ort sehr schwierig war. Das Hochwasser hat nach ersten Schätzungen alleine im Bereich der öffentlichen Gebäude und der Infrastruktur im Landkreis Görlitz Schäden von über 50 Mio. Euro angerichtet. Hinzu kommen noch gar nicht abschätzbare Schäden an privaten Gebäuden.

Betroffen war auch das historisch bedeutende Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal, das seinen Ursprung in der Zeit der Staufer hat. Es wurde 1234 von Königin Kunigunde von Böhmen gegründet. Kunigunde war eine Tochter König Philipps von Schwaben, der 1208 ermordet wurde und dessen Frau Irene von Byzanz im gleichen Jahr auf der Burg Hohenstaufen verstarb. Die Hochwasserkatastrophe, die auch das Kloster St. Marienthal heimgesucht hat, hinterließ ein Bild der Verwüstung.

Auf Initiative von Landrat Edgar Wolff, seines Vorgängers Franz Weber und des Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Göppingen, Dr. Hariolf Teufel, soll dem Landkreis Görlitz Hilfe zukommen. So wurde spontan beschlossen, aus Mitteln der Stauferstiftung für das Kloster St. Marienthal 5.000 Euro bereitzustellen. Angesichts der gewaltigen Schäden ist der Landkreis Görlitz auf finanzielle Hilfe angewiesen und sehr dankbar für weitere Spenden, um die gewaltigen finanziellen Belastungen bei der Beseitigung der Hochwasserschäden tragen zu können.
Spendenbescheinigungen können auf Wunsch ausgestellt werden.

Spendenkonto für die Hochwasserhilfe im Landkreis Görlitz:

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
Bankleitzahl: 850 50100
Konto-Nr.: 31 000 38370
Stichtwort: Hochwasserfluthilfe 2010

Allen Spendern ganz herzlichen Dank!

Ansprechpartner/-in:

Dr. Bernhard Kopf
Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Göppingen
Leiter Abteilung Marketing und Marktkommunikation
Jahnstrasse 30
73037 Göppingen
Tel.: (07161) 603-11011
Fax: (07161) 603-91216
E Mail:

Nadine Krepstakies
Landratsamt Göppingen
Stabsstelle Förder- und Öffentlichkeitsarbeit
Lorcher Straße 6
73033 Göppingen
Tel: (07161) 202-414
Fax: (07161) 202-837
E-Mail:



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