Rinderseuche BHV1
Die BHV1-Infektion des Rindes
Diese auch als IBR bekannte anzeigepflichtige Tierseuche hat sich in den 70er- und 80er-Jahren auch in Baden-Württemberg ausgebreitet und wurde seit 1987 zunächst im Rahmen eines freiwilligen Verfahrens, seit 2000 dann in allen Milchviehhaltungen per Sammelmilchuntersuchung sowie in Mutterkuhbeständen und Jungrinderaufzuchten anhand blutserologischer Verfahren staatlich bekämpft.
Klinisch tritt diese Viruserkrankung in Form schwerwiegender Atemwegserkrankungen mit hohem Fieber, Milchrückgang, Verkalbungen und Todesfällen in Erscheinung. Jedes mit BHV1-Virus infizierte Rind bleibt lebenslang Träger des Erregers und stellt insofern eine ständige Ansteckungsquelle dar.
Weitere Informationen
- Fachliche Information über die BHV1 vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (PDF), Stand 01.2011 (171.5 KB)
- Nationales Referenzlabor für Bovine Herpesvirus Typ 1-Infektion (BHV-1)
- Die wichtigsten latenten Infektionskrankheiten des Rindes – RGD (PDF)
Externe Links zur Tierseuchenkasse Baden Württemberg
Amt, Ansprechpartner
Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz
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