Schloss Filseck
Schloss-Filseck-Stiftung
Das Schloss
Die Anfänge des Schlosses als Burg wurzeln in der Zeit des großen Stauferkaisers Friedrich II. um 1230. Zum Schloss wurde Filseck unter Burkhardt von Berlichingen in den Jahren 1597/98. Ein verheerender Brand legte 1971 die Ökonomieflügel in Schutt und Asche. Nach unzähligen fehlgeschlagenen privaten Nutzungsversuchen erwarb der Landkreis Göppingen 1986 die "Ruine mit Dach". Mit Unterstützung durch das Landesdenkmalamt, die Gemeinde Uhingen und den Förderkreis Schloss Filseck erfolgte in den Jahren 1989 bis 1994 die Instandsetzung. Das Schloss krönt wieder als Landmarke das Filstal zwischen Uhingen und Göppingen.
Organisatorische Zuordnung
Schloss Filseck wurde zum 01.01.2008 an die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse verkauft. Änderungen ergeben sich dadurch vorerst nicht: Das Schloss-Restaurant, wie auch das Kulturamt mit Kreisarchiv und Kreisarchäologie verbleiben in den Räumlichkeiten des Schlosses. Auch die kulturellen Angebote der Vereine Förderkreis Schloss Filseck e. V. und Musik auf Schloss Filseck e. V. werden unverändert fortgeführt.
Homepage:
Weitere Informationen:
Kreissparkasse Göppingen
Ansprechpartnerin für Saalbelegung: Frau Weyler, Tel. 07161 / 603-211
Kultur, Veranstaltungen, Restaurant
- Der 1986 gegründete Förderkreis Schloss Filseck e.V. veranstaltet Ausstellungen, Konzerte, Kulturfahrten, Vortragsveranstaltungen, Schlossführungen u. v. m.
Jedes jahr im September wird das Schloss zum bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" geöffnet.
Weitere Informationen, Veranstaltungshinweise:
Förderkreis Schloss Filseck e.V.
- Der 1995 gegründete Verein Musik auf Schloss Filseck e.V. veranstaltet alljährlich das "Sommerfestival auf Schloss Filseck" mit Open-Air-Konzerten verschiedener Stilrichtungen. Darüber hinaus werden Sonntagskonzerte sowie instrumentale und vokale Meisterkurse angeboten.
Weitere Informationen, Veranstaltungshinweise:
Musik auf Schloss Filseck e. V.
- Das Schloss beherbergt das Schlossrestaurant mit vielseitiger schwäbisch-mediterraner Küche. Es werden regelmäßig Themen-Menüs und Veranstaltungen angeboten.
Weitere Informationen, Veranstaltungshinweise:
Schlossrestaurant

Die Räume im Schloss Filseck
Schlossrestaurant
In den Räumlichkeiten des Schlosses sind folgende Einrichtungen zu finden:
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Die "Visitenkarte" des Landkreises beherbergt ein Restaurant mit Keller (45 Plätze), Sälen und bewirtschaftetem Hof. Im Hof finden ab und zu Freiluftveranstaltungen statt. |
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In der Dürnitz
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Einst ein Aufenthaltsraum der Schlossmannschaft, zu Beginn des 18. Jahrhunderts wohl Kapelle des Klosters Schöntal/Jagst und dann Remise - befindet sich das Schlossrestaurant (70 Plätze). |
Der Münch-Saal
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(60 Plätze) erinnert an die Augsburger Patrizier- und Bankiersfamilie von Münch, die das Schloss von 1749 bis 1920 besaß. Der Saal wurde nach restauratorischen Befunden wiederhergestellt. Ornamentale Malereien, bandelliertes Fachwerk und Gefache sowie eine Wandtäfelung prägen den Renaissanceraum. Herrlich ist der Ausblick über Faurndau mit seiner spätromanischen Stiftskirche und Göppingen zu den "Kaiserbergen" Hohenstaufen, Hohenrechberg und Stuifen. |
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Der Berlichingen-Saal
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(36 Plätze) erinnert an den Erbauer des Schlosses. |
Der Leutrum-Saal
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(50 Plätze) mit Bandel-Stuck aus der Zeit des Rokoko erinnert an Freiherr Carl Magnus Leutrum von Ertingen. Unter ihm erhielt das Schloss im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts seine letzte Ausgestaltung im Wohnbereich. Den Saal schmücken Bilder des auf dem Schloss geborenen Malers Eugen Wolff (1873-1937). Für musikalische Darbietungen steht ein Flügel zur Verfügung. |
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Das Waggershauser-Zimmer
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(12 Plätze) gedenkt der von 1906 bis 1968 das Gut als Pächter umtreibenden Familie. Ein bemalter Biedermeierschrank schmücken den Raum. |
Der Moser-Saal
im Westflügel (50-90 Plätze) ist der Familie gewidmet, die im 16. Jahrhundert kurze Zeit Filseck besaß. Ihr Mitglied Johann Jakob Moser war einer der bedeutendsten europäischen Staatsrechtler des 18. Jahrhunderts. Den Saal schmückt ein Barockschrank aus dem liebensteinischen Schloss in Göppingen-Jebenhausen.
Dokumentationsraum zur Schlossgeschichte


Die Wendeltreppe im wappengeschmückten Turm führt in das museal genutzte Dachgeschoss zur Dauerausstellung zur Schlossgeschichte.
Der Förderkreis Schloss Filseck, die Kreisarchäologie und das Kreisarchiv geben mit der Dokumentation Einblick in die Geschichte Filsecks seit der Stauferzeit.
Zu sehen sind die ergrabenen Spuren der Vorgängerburg. Archäologische Funde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit zeigen ein Stück Alltagskultur, wie z.B. Heiztechniken oder Tisch- und Trinksitten seiner einstigen adligen Bewohner. Reproduktionen von Urkunden, Schriftstücken, Porträts, Grabdenkmälern und Schlossansichten informieren über die wechselvolle Geschichte des Schlosses und seiner Besitzer. Einbezogen sind die zum Schloss gehörenden Höfe: Charlotten- und Weilenberger Hof. Eine umfangreiche Fotodokumentation verdeutlicht die grundlegende Instandsetzung der Schlossanlage in den Jahren 1989 bis 1994 im statischen, baulichen und restaurativen Bereich.
Weitere Informationen zum Dokumentationsraum:
Landkreischronik 2005/2006 (PDF; 101 KB)
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